KV Telegramm Nr. 20: Zweitimpfungen, Johnson & Johnson, RKI-Dokumentation

Corona: BioNTech für Zweitimpfungen / Erstmals Johnson & Johnson
Für die Woche nach Pfingsten (25. – 30. Mai) bleibt die Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffes ähnlich hoch wie in dieser Woche, allerdings wird erstmals zusätzlich auch der Impfstoff von Johnson & Johnson (Janssen®) geliefert. Es bleibt also dabei, das bei Comirnaty® der Schwerpunkt auf die jetzt anstehenden Zweitimpfungen gelegt werden muss. Die Zweitimpfung gilt für Impflinge, die in der Woche vom 12. bis 18. April ihre erste Impfung erhalten hatten. Es gelten folgende Regelungen:
• Für die Zweitimpfungen können Sie alle notwendigen Dosen Comirnaty® bestellen. Bitte nutzen Sie hierfür ein gesondertes Rezept mit dem Vermerk „Zweitimpfung“.
• Für Erstimpfungen können Sie bestellen:

  • 12 Dosen (2 Vials) COVID-19-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer
    und
  • unbegrenzt COVID-19-Impfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca. Die Vials enthalten jeweils 10 Impfdosen.
  • unbegrenzt COVID-19-Impfdtoff Janssen® von Johnson & Johnson. Dieser Impfstoff wird in Vials à 5 Impfdosen geliefert. Janssen® muss nur einmal verimpft werden.
    • Die Impfstoffe werden spezifisch bestellt.
    • Die Bestellungen müssen bei Ihrem Apotheker bis morgen Dienstag, 18.5., um 12.00 Uhr eingereicht sein.
  • • Wegen der Pfingstfeiertage erfolgt die Auslieferung der Impfstoffe am Nachmittag des Dienstags, 25.5.

Obwohl Vaxzevria® und Janssen® unbegrenzt bestellt werden kann, ist damit nicht vermacht, dass die bestellte EMnge auch tatsächlich in dieser Höhe geliefert wird. Aufgrund der höheren Nachfrage nach AstraZeneca für die kommende Woche mussten die Lieferungen bereits quotiert werden.

Die Priorisierungen sind sowohl für Vaxzevria® als auch für Janssen® aufgehoben. Beide Impfstoffe sollen nach einer Empfehlung des RKI für Menschen ab dem 60. Lebensjahr eingesetzt werden. Bei entsprechender Aufklärung und mit Zustimmung des Impflings kann hiervon abgewichen werden.


Corona: Informationen zu Janssen®
Der Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson ist ungeöffnet, aber aufgetaut bis zu 3 Monate im Kühlschrank bei 2 bis 8°C und vor Licht geschützt haltbar. Nach Entnahme der ersten Dosis kann der Impfstoff für maximal 6 Stunden im Kühlschrank (2 bis 8°C) oder bis zu 3 Stunden bei Raumtemperatur (bis 25°C) gelagert werden. Nach Ablauf dieser Zeit muss der Impfstoff verworfen werden. In einem Fläschchen befinden sich 5 Impfdosen.

Zur Vorbereitung und Verabreichung steht ein Infoblatt zur Verfügung (www.kbv.de/media/sp/COVID-19_Vaccine_Janssen_Anwendung_Infoblatt.pdf)

Die Impfung mit Janssen® wird abgerechnet über die Pseudoziffer 88334. Die Pseudoziffer wird für die Dokumentation bei den Impfindikationen „Beruf“ um ein „Y“ und „Pflegeheimbewohner/in“ um ein (I) ergänzt.

Eine Übersicht zur Abrechnung finden Sie auf https://www.kbv.de/media/sp/COVID-19_Impfung_U_bersicht_Abrechnung.pdf.

Bei der tagesaktuellen Dokumentation im „ImpfDoku“-Portal wird die einmalige Impfung mit dem Vakzin Janssen® als Abschlussimpfung (nicht als Erstimpfung) erfasst.

Corona: Stadt vergibt zusätzliche Dosen Janssen®

Die Sozialbehörde möchte überzählige Bestände an Johnson & Johnson-Impfstoff an niedergelassene Ärzte abgeben. Dieser Impfstoff sollte eingesetzt werden bei der Impfung von Flüchtlingen, was nach der durch das RKI empfohlenen Altersgrenze nicht mehr möglich ist.

Wer zusätzlichen Impfstoff Janssen® erhalten möchte, muss mindestens 100 Dosen abnehmen. In diesem Fall bitte eine Mail an telegramm@kvhh.de senden. Der Impfstoff wird nächste Woche in die Praxis ausgeliefert. Die Menge des Impfstoffes ist begrenzt; er wird vergeben nach Eingang der Mails.

Corona: Impfung durch Vertreter möglich

Zweitimpfungen können bei Praxisschließungen, etwa wegen Urlaubs, auch in der Vertretungspraxis durchgeführt werden. So können die in der Coronavirus-Impfverordnung empfohlenen Impfabstände eingehalten werden.

Für die Bestellung von Impfstoff bei kollegialer Vertretung empfehlen die KBV und die Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände (ABDA) folgendes Vorgehen:

  • Der Verteter bestellt die Zahl der Impfdosen, die ihm der zu vertretende Arzt übermittelt hat.
  • Der Vertreter verwendet dazu ein gesondertes Rezept (Muster 16), auf dem er ausschließlich die Dosen für den Vertretungsfall aufführt. Er gibt auf diesem Rezept seine eigene Lebenslange Arztnummer (LANR) an sowie den Namen des Vertragsarztes, den er vertritt.
  • Das ausgefüllte Rezept reicht der Vertretungsarzt bei derselben Apotheke ein, bei der er den Impfstoff für „seine“ Patienten bestellt.
  • Der Vertretungsarzt bestellt den Impfstoff für die eigenen Patienten auf einem separaten Rezept. Die Bestellung dieser Impfstoffdosen darf nicht mit der Bestellung der Impfdosen für den Vertretungsfall in einem Auftrag zusammengefasst werden.

Bei diesem Vorgehen kann der Arzt die Impfstoffbestellung auch schon früher als an einem Dienstag in der Apotheke einreichen. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die empfohlenen Bestellmengen möglicherweise noch nicht bekannt sind. Ärzte und Apotheker sollten dies im Vorfeld besprechen.


Corona: RKI-Dokumentation nicht vergessen!
Bitte denken Sie daran, die tagesaktuelle Dokumentation an das RKI vorzunehmen. Sie ist Bestandteil der Leistungsbeschreibung für das Impfen. Die Dokumentation ist sehr aufwandsarm, sie besteht nur aus der Meldung weniger Summenzahlen. Sie erfolgt über eine Maske, die im Portal der KVH aufrufbar ist. Sie können Termine auch nachtragen.

Quelle: https://www.kvhh.net/_Resources/Persistent/c/f/e/1/cfe1cc7c5cdcbd0e4efba3a4752d5313fbb35cf7/Nr-20-Stand-21-05-14.pdf

KV Telegramm Nr. 19: Impfstoff Vorrat

Corona: BioNTech für Zweitimpfungen / AstraZeneca unbegrenzt
Für die kommende Woche (17. bis 23. Mai) bleibt die Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffes ähnlich hoch wie in dieser Woche. Das Bundesgesundheitsministerium legt deshalb bei Comirnaty® den Schwerpunkt auf die jetzt anstehenden Zweitimpfungen. Sie gilt für Impflinge, die in der Woche vom 6. bis 11. April ihre erste Impfung erhalten hatten. Daher gelten folgende Regelungen:
• Für die Zweitimpfungen können Sie alle notwendigen Dosen Comirnaty® bestellen. Bitte nutzen Sie hierfür ein gesondertes Rezept mit dem Vermerk „Zweitimpfung“.
• Für Erstimpfungen können Sie bestellen:

  • 12 Dosen (2 Vials) COVID-19-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer
    und
  • unbegrenzt COVID-19-Impfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca. Die Vials
    enthalten jeweils 10 Impfdosen.
    • Die Impfstoffe werden spezifisch bestellt.
    • Die Bestellungen müssen bei Ihrem Apotheker bis morgen Dienstag, 11.5.,
    um 12.00 Uhr eingereicht sein.
    Die komplette Aufhebung der Priorisierungsempfehlungen für Vaxzevria® bleibt bestehen. Der Impfstoff kann für alle Interessierten verwendet werden.

  • Corona: Staat übernimmt vollständige Haftung
    In einer Klarstellung im Rahmen der Änderung des Infektionsschutzgesetzes
    sollen alle Haftungsansprüche im Rahmen einer COVID-19-Impfung gegenüber dem
    Staat geltend gemacht werden können. Dies gilt auch für Impfungen von Menschen unter 60 Jahre mit dem Impfstoff von AstraZeneca. Damit können Haftungsansprüche gegenüber dem Arzt nur entstehen, wenn dieser schuldhaft einen
    Aufklärungs- oder Impffehler begeht.

  • Corona: RKI-Dokumentation nicht vergessen!
    Bitte denken Sie daran, die tagesaktuelle Dokumentation an das RKI vorzunehmen. Sie ist Bestandteil der Leistungsbeschreibung für das Impfen. Die Dokumentation ist sehr aufwandsarm, sie besteht nur aus der Meldung weniger
    Summenzahlen. Sie erfolgt über eine Maske, die im Portal der KVH aufrufbar
    ist. Sie können Termine auch nachtragen.

Quelle: https://www.kvhh.net/_Resources/Persistent/7/6/3/3/7633f23125f336930b3ebe766566dd1c8b6a504d/Nr-19-Stand-21-05-10.pdf

KV Telegramm Nr. 18: Informationen zu den Impfstoffen

Corona: Noch keine Informationen über Bestellmengen
Leider haben wir für die Menge der bestellbaren Impfstoffe für den Meldetag am kommenden Dienstag, 11. Mai, noch keine Informationen erhalten. Wir werden diese Informationen in einem Telegramm am Montag nachliefern.

Corona: AstraZeneca-Impfstoff freigegeben – Priorisierung entfällt
Der Impfstoff Vaxzevria® ist nach einem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz für alle Altersgruppen ab 18 Jahren freigegeben; auch wurde die Priorisierung aufgegeben. In den Arztpraxen kann nun die Verimpfung mit dem AstraZeneca-Wirkstoff flexibler durchgeführt und beispielsweise „nebenbei“ in der Sprechstunde angeboten werden. Da die Menge des bestellbaren Impfstoffes freigegeben ist, kann jede Arztpraxis die Impfungen – auch mittelfristig – besser einplanen.

Corona: Flexibilität bei Zweitimpfungs-Frist
Die Frist zwischen der Erst- und der Zweitimpfung soll für Vaxzvervria (AstraZenecca®) innerhalb der zulässigen Spanne soll flexibler gehandhabt werden können. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, die Impfverordnung entsprechend zu verändern. Danach soll der Termin der Zweitimpfung von Arzt und Impfling festgelegt werden können. Die Zulassung der Wirkstoffe gibt für die Zweitimpfung einen recht weiten Spielraum. So soll die Zweitimpfung mit Vaxzervria® vier bis zwölf Wochen nach der ersten Impfung erfolgen. Innerhalb dieser Spanne kann der Termin künftig nach medizinischem Ermessen festgelegt werden. Sollte im umgekehrten Fall der empfohlene maximale Abstand zwischen der 1. und 2. Impfstoffdosis überschritten worden sein, kann die Impfserie nach der STIKO-Empfehlung dennoch fortgesetzt werden und muss nicht neu begonnen werden.
Für Zweitimpfungen mit Comirnaty® (BioNTech/Pfizer) gilt eine Frist zwischen vier und sechs Wochen nach der Erstimpfung. Hier bleibt es bei der Vorgabe der Impfverordnung, sechs Wochen zwischen erster und zweiter Impfung zu legen. Nur in begründeten Einzelfällen (z. B. Praxisurlaub) kann von diesem Zeitraum im Rahmen der Fachinformationen abgewichen werden – Comirnaty® also maximal vier Wochen. Darüber hinaus werden offenbar auch Impflinge in den Praxen vorstellig mit der Bitte, die Zweitimpfung dort zu erhalten, obwohl die erste Impfung im Impfzentrum gesetzt worden war. Da dieses Vorgehen eine Praxis vor sehr große organisatorische Probleme stellt, sind Sie nicht verpflichtet, diesem Wunsch nachzukommen, sondern können den Impfling an das Impfzentrum verweisen. Auf diese Notwendigkeit hat auch das Bundesministerium für Gesundheit nochmals hingewiesen.

Corona: Ab Mitte Mai BioNTech-Lieferung nur für Zweitimpfungen
In den letzten beiden Maiwochen kann der lieferbare BioNTech-Impfstoff (Comirnaty®) nur für Zweitimpfungen verwendet werden. Hintergrund ist, dass der Impfstoff nach wie vor knapp ist und nur für die Durchführung der Zweitimpfungen reicht. Daher werden Sie gebeten, in den Wochen vom 17. bis 23. Mai (KW 20) und vom 25. bis 30. Mai (KW 21) möglichst nur Zweitimpfungen von Personen durchzuführen. Damit die Zweitimpfung in jedem Fall innerhalb der Zulassungsgrenze von sechs Wochen durchgeführt werden kann, wird die Bestellmenge für Zweitimpfungen nicht begrenzt. Geben Sie dazu bitte auf dem Zweitimpfstoffrezept für die Woche vom 17. bis 21. Mai möglichst nur die Anzahl der Dosen an, die sie in der Zeit vom 6. bis 11. April verimpft haben, und für die Woche vom 25. bis 30. Mai die Anzahl der Dosen, die sie vom 12. bis 18. April für Erstimpfungen verbraucht haben.

Corona: RKI-Dokumentation nicht vergessen!
Bitte denken Sie daran, die tagesaktuelle Dokumentation an das RKI vorzunehmen. Sie ist Bestandteil der Leistungsbeschreibung für das Impfen. Die Dokumentation ist sehr aufwandsarm, sie besteht nur aus der Meldung weniger Summenzahlen. Sie erfolgt über eine Maske, die im Portal der KVH aufrufbar ist. Sie können Termine auch nachtragen.

TSS-Termine für PCR-Testungen bei Kindern bitte kennzeichnen
Die Nachfrage nach Terminen für PCR-Testungen bei Kindern und Jugendlichen nach einem positiven Schnelltest aus KiTa oder Schule nimmt deutlich zu – auch über die Terminservicestelle (TSS). Um diesen Bedarf fachgerecht über die TSS vermitteln zu können, bitten wir Sie um ergänzende Hinweise im eTerminservice (eTS). Bitte tragen Sie in Ihren Terminprofilen, die sich auf Coronatestungen beziehen („Coronatest – ohne Symptome“ und „Untersuchung auf Coronavirus“) in den Terminprofilhinweisen ein, welche Art von Tests (PCR und/oder PoC) in Ihrer Praxis durchgeführt werden. Ergänzen Sie darüber hinaus noch den Hinweis, ob Sie nur Erwachsene oder auch Kinder/Jugendliche testen, bestenfalls auch unter Angabe, ab welchem Kindesalter Sie mit dem Testen beginnen (z. B. Test möglich ab 4 Jahre). Unter folgendem Link finden Sie eine Anleitung zur Einstellung von Terminprofilhinweisen: https://www.kvhh.net/de/praxis/terminservicestelle-1.html.

Quelle: https://www.kvhh.net/_Resources/Persistent/5/3/5/1/53516036c92359731b998f672b47171ede1ac60b/Telegramm_Nr_18_final.pdf

Rundschreiben der KV Hamburg Nr. 17: AstraZeneca ohne Bestell-Limit, Zweitimpfungen, Priorisierung, RKI-Dokumentation, private Impfzentren, Terminservicestelle

Corona: Menge bleibt – AstraZeneca ohne Bestell-Limit
Das Bundesgesundheitsministerium hat die Impfstoffmenge, die Sie in dieser Woche bestellen können, erst am Sonnabend bekannt gegeben. Für die kommende Woche (10. -16.5) wird Impfstoff in ähnlicher Größenordnung wie in dieser Woche zur Verfügung stehen. Ausgeliefert wird Comirnaty (BioNTech/Pfizer) und Vaxzevria (AsraZeneca). Neu ist, dass es für Vaxzevria keine Höchstmenge mehr gibt. Sie können so viel Impfstoff bestellen, wie Sie benötigen.

Bitte beachten Sie hierzu:
– Die Bestellungen müssen bei Ihrem Apotheker bis morgen Dienstag, 4.5., um 12.00 Uhr eingereicht sein.
– Bestellt werden können 36 Dosen (6 Vials) COVID-19-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und unbegrenzt COVID-19-Impfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca. Die Vials enthalten jeweils 10 Impfdosen.
– Es soll sichergestellt sein, dass jeder Arzt mindestens 18 bis 24 Dosen von BioNTech/Pfizer erhält.
– Die Impfstoffe werden spezifisch bestellt.

Die enorm kurze Vorlaufzeit und die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen erschweren das Impfen in den Praxen enorm. Die KV Hamburg setzt sich mit Nachdruck dafür ein, die Lieferungen an die Praxen wenigstens mittelfristig zu verstetigen, damit die Planbarkeit verbessert wird.


Corona: Impfstoff für Zweitimpfungen auf gesondertem Rezept
In der kommenden Woche beginnen die Zweitimpfungen in den Arztpraxen. Bitte beachten Sie, dass der Impfstoff für die Zweitimpfung auf einem gesonderten Rezept erfolgen muss. Damit soll erreicht werden, dass die Belieferung mit Impfstoff für Zweitimpfungen vorrangig erfolgen kann.

Vertragsärzte vermerken auf jeder Verordnung (Muster 16), ob es sich um eine Bestellung für „Erstimpfungen“ oder für „Zweitimpfungen“ handelt. Wie bisher geben Sie den Namen des Impfstoffes sowie die Anzahl der Dosen an. Die maximale Bestellmenge je Arzt für Cormirnaty® umfasst 36 Impfdosen für Erst- und Zweitimpfungen. Das heißt, Sie können nach Abzug der für Ihre Zweitimpfungen benötigten Impfstoffdosen noch so viele Impfstoffdosen für Erstimpfungen bestellen, bis die Obergrenze erreicht ist.

Welche Impfstoffe für die Impfung in den Praxen wöchentlich jeweils zur VErfügung stehen, entnehmen Sie bitte den „KBV-PraxisNachtichten Coronavirus“. Diese sind unter folgendem Link zu finden: https://www.kbv.de/html/praxisnachrichten.php.

Corona: Abstände für Zweitimpfungen unbedingt einhalten
Aus den Praxen hören wir, dass viele Impflinge den Wunsch äußern, möglichst schnell die Zweitimpfung zu erhalten, auch wenn dadurch der zulassungsrechtlich vorgegebene Abstand unterschritten wird. Wir bitten Sie, diesen Wünschen nicht nachzukommen.

Nach der Corona-Impfverordnung, die den Leistungsanspruch für Patienten definiert, soll die Zweitimpfung nach sechs Wochen (Comirnaty®) bzw. zwölf Wochen (Vaxzevria®) durchgeführt werden. Diese Abstände müssen eingehalten werden. Nur in begründeten Einzelfällen (z. B. Praxisurlaub) kann von diesem Zeitraum im Rahmen der Fachinformationen abgewichen werden. Somit kann der Termin für die Zweitimpfung auf maximal vier Wochen (Comirnaty®) bzw. neun Wochen (Vaxzevria®) verkürzt werden. Sollte der empfohlene maximale Abstand zwischen der 1. und 2. Impfstoffdosis überschritten worden sein, kann die Impfserie dennoch fortgesetzt werden und muss nicht neu begonnen werden (https://kbv.de/html/51382.php). (Stiko-Empfehlung Stand 22.04.2021, Stand Impfverordnung vom 01.04.2021)

Darüber hinaus werden offenbar auch Impflinge in den Praxen vorstellig mit der Bitte, die Zweitimpfung dort zu erhalten, obwohl die erste Impfung im Impfzentrum gesetzt worden war. Da dieses Vorgehen eine Praxis vor sehr große organisatorische Probleme stellt, sind Sie nicht verpflichtet, diesem Wunsch nachzukommen, sondern können den Impfling an das Impfzentrum verweisen. Auf diese Notwendigkeit hat auch das Bundesministerium für Gesundheit nochmals hingewiesen.

Corona: Priorisierung flexibel handhaben!

Viele Ärztinnen und Ärzte berichten darüber, dass es sehr zeitaufwendig und mitunter auch erfolglos ist, Patienten nach der Impfpriorisierung zum Impfen einzuladen. Sehr häufig seien die Angesprochenen bereits geimpft oder hätten einen Termin im Zentrum oder bei einem anderen Arzt. Auch würden Impflinge nicht zum vereinbarten Termin erscheinen.

Bitte beachten Sie, dass die Priorisierungsvorgaben der Sozialbehörde für Arztpraxen nicht gelten. Zudem gestattet die Impfverordnung Abweichungen, wenn dies für eine zügige Verimpfung notwendig ist. Ein Verimpfen aller gelieferten Impfstoffe und ein zügiger und effizienter Impffortschritt sind in jedem Fall sicherzustellen.

Die Verimpfung von Vaxzevria® muss zudem nicht zwingend in Impfsprechstunden erfolgen. Da das Handling mit Vaxzevria® dies zulässt, können Sie diese Impfungen „nebenbei“ in der Sprechstunde vornehmen. Bitte beachten Sie, dass die Impfung mit Vaxzevria® nur für Personen empfohlen wird, die älter als 60 Jahre sind.


Corona: RKI-Dokumentation nicht vergessen!
Bitte denken Sie daran, die tagesaktuelle Dokumentation an das RKI vorzunehmen. Sie ist Bestandteil der Leistungsbeschreibung für das Impfen. Die Dokumentation ist sehr aufwandsarm, sie besteht nur aus der Meldung weniger Summenzahlen. Sie erfolgt über eine Maske, die im Portal der KVH aufrufbar ist. Sie können die Daten aber auch nachtragen.

Corona: Private Impfzentren grundsätzlich möglich, aber…

Viele Ärztinnen und Ärzte tragen sich mit dem Gedanken, alleine oder in Gemeinschaft mit Kollegen lokale Impfzentren aufzubauen. Damit lassen sich viele organisatorische Herausforderungen leichter lösen. Grundsätzlich ist dies auch möglich. Bitte beachten Sie aber die folgenden Hinweise:

  • Wenn Ihr Impfzentrum ausschließlich durch niedergelassene Ärzte und deren Praxisteams betrieben wird, gibt es keine Unterschiede zum Impfen in der eigenen Praxis. Bitte beachten Sie nur, dass Sie ausschließlich den Impfstoff verimpfen, den Sie bestellt haben.
  • Wenn in Ihrem Impfzentrum extra zu diesem Zweck Ärzte beschäftigt werden sollen, müssen Sie beachten, wie Sie diese Beschäftigung ausgestalten. Unproblematisch ist die vertragliche Anstellung von Ärzten, die in Ihrem Impfzenrum arbeiten.
  • Von der Beschäftigung einer „Honorarkraft“ raten wir dringend ab. Denn es besteht die große Gefahr, dass diese Tätigkeit als „Scheinselbstständigkeit“ eingestuft wird mit der Folge, dass Sie nachträglich Sozialversicherungsbeiträge bezahlen müssen. Bei einer Tätigkeit als reiner „Impfarzt“, der weder bestimmt, wen, noch wann er impft, ist nach Auffassung der KV Hamburg von einer Weisungsgebundenheit des Arztes an den Praxisinhaber auszugehen und daher von einer nicht selbstständigen Tätigkeit.

Bitte Feiertagstermine in der Terminservicestelle löschen
In die Datenbank der Terminservicestelle sind versehentlich auch Termine für die bevorstehenden gesetzlichen Feiertage (13.05. Christi Himmelfahrt und 24-05- Pfingstmontag) eingestellt worden. Diese sind damit online buchbar. Bitte prüfen Sie deshalb Ihre eingestellten TSS-Termine im Hinblick auf diese Frage und löschen diese Termine bzw. legen diese um.

Quelle: https://www.kvhh.net/_Resources/Persistent/9/0/a/0/90a060a901af775b3d89075ac5c8fabb7a1fb7fc/Nr-17-Stand-21-05-03.pdf

Rundschreiben der KV Hamburg Nr. 16: Johnson & Johnson Impfstoff, Impfpriorisierung in der Praxis, RKI-Dokumentation, KIM Kostenerstattung

Corona: Doch kein Johnson & Johnson – Menge bleibt aber
In der kommenden Woche wird nun doch kein Impfstoff von Johnson & Johnson (Janssen®) ausgeliefert. Gleichwohl bleibt es insgesamt bei der zugesagten Menge von ca. drei Millionen Dosen bundesweit, was ca. 70.000 Dosen für Hamburg bedeutet. Die Lieferungen von Comirnaty (BioNTech/Pfizer) und Vaxzevria (AstraZeneca) werden entsprechend erhöht.
Bitte beachten Sie hierzu:
– Die Bestellungen müssen bei Ihrem Apotheker bis Dienstag, 27.4. um 12.00 Uhr eingereicht sein.
– Bestellt werden können 36 Dosen (6 Vials) COVID-19-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und 50 Dosen (5 Vials) COVID-19-Impfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca
– Es soll sichergestellt sein, dass jeder Arzt mindestens 18 bis 24 Dosen von BioNTech/Pfizer und mindestens zehn Dosen von AstraZeneca erhält.
– Sie können Impfstoff-spezifisch bestellen. Wenn Sie dabei die Höchstbestellmenge eines Impfstoffes unterschreiten, dürfen Sie die Differenz aber nicht bei der Bestellmenge eines anderen Wirkstoffes aufschlagen.
– Die Auslieferung an die Praxen erfolgt Montagnachmittag (3. Mai).


Corona: Priorisierung flexibel handhaben!
Viele Ärztinnen und Ärzte berichten darüber, dass es sehr zeitaufwendig und mitunter auch erfolglos ist, Patienten strikt nach der Impfpriorisierung zu Impfen einzuladen. Sehr häufig seien die Angesprochenen bereits geimpft oder hätten einen Termin im Zentrum oder bei einem anderen Arzt. Bitte beachten Sie, dass die aktuellen Priorisierungsvorgaben der Sozialbehörde für Arztpraxen nicht gelten. Versuchen Sie, Ihre Patientenklientel so gut es geht entsprechend der Impfverordnung zu priorisieren. Zudem gestattet die Impfverordnung Abweichungen, wenn dies für eine zügige Verimpfung notwendig ist. Ein Verimpfen aller gelieferten Impfstoffe und ein zügiger und effizienter Impffortschritt sind in jedem Fall sicherzustellen.

PCR-Bestätigungstest auch nach positivem Laien-Antigentest
Die Sozialbehörde hat nochmal klargestellt, dass neben positiven Antigentests in den Testzentren auch nach positiven Laien-Antigentests (Selbsttest) ein Anspruch auf PCR-Bestätigungstest besteht. Ein positiver Befund eines LaienAntigentests muss lediglich glaubhaft gemacht werden. Die Beauftragung erfolgt ausschließlich über das OEGD-Formular und die Abrechnung über die Testverordnung. Für den Abstrich kann die GOP 88310 in Ansatz gebracht werden.“


Corona: RKI-Dokumentation nicht vergessen!
Bitte denken Sie daran, die tagesaktuelle Dokumentation an das RKI vorzunehmen. Sie ist Bestandteil der Leistungsbeschreibung für das Impfen. Die Dokumentation ist sehr aufwandsarm, sie besteht nur aus der Meldung weniger Summenzahlen. Sie erfolgt über eine Maske, die im Portal der KVH aufrufbar ist. Wie Sie an die KBV-ImpfDoku kommen, haben wir im Folgenden noch einmal dargestellt.


Corona: So kommen Sie zum ImpfDoku-Programm
Bitte melden Sie sich dazu ins SafeNet (= Sichere Netz der KVen, SNK) über den Link https://portal.kvhh.kv-safenet.de mit Ihren KVHH-Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) an. Mit dem Link www.ekvhh.de – über den viele Praxen ihre Online-Abrechnung abgeben – geht dies nicht! Der Link ins SafeNet funktioniert nur auf Rechnern, die über den Konnektor an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen sind. Sollte das Portal dennoch nicht zu erreichen sein, sollten Praxen in der Management-Oberfläche des Konnektors die Option „Bestandsnetz“ aktivieren. Wie die Konfiguration der Bestandsnetze im Konkreten erfolgt, kann dem Handbuch des jeweiligen Konnektorherstellers entnommen werden. Betroffene Praxen können natürlich auch den jeweiligen TI-Anbieter (tlw. auch PVS-Hersteller) um Hilfe bitten. Die Problematik mit der Schnittstelle zwischen Konnektor und KV-Safenet kann erfahrungsgemäß schnell am Telefon behoben werden. Die Eingabe erfolgt im Onlineportal unter dem Menü > Impfen > Impfdoku (RKIMeldung)


KV erstattet Kosten für eHealth-Konnektor
Mit dem Update auf den eHealth-Konnektor sowie den passenden Modulen in der Praxissoftware halten Notfalldatenmanagement (NFDM) und elektronischer Medikationsplan (eMP) Einzug in die Praxen. Als Praxisinhaber haben Sie Anspruch auf die Erstattung der Kosten im Rahmen der TI-Finanzierung, sobald Sie der KV Hamburg anzeigen, dass Sie die notwendigen Komponenten aktiviert haben. Um die festgelegten Pauschalen zu erhalten, setzen Sie in dem Quartal, in dem mindestens eines der Module (eMP und/oder NFDM) betriebsbereit ist, bei mindestens einem Behandlungsfall bei jeder Ihrer Betriebsstätten (auch Nebenbetriebsstätten) die Pseudo-GOP 96700 für die Finanzierung an. Damit bestätigen Sie verbindlich die Betriebsbereitschaft gegenüber der KV Hamburg. Dann zahlen wir Ihnen die Ihnen zustehenden Pauschalen aus. Ein erneutes Ansetzen der GOP 96700 ist in einem Folgequartal nicht erforderlich.


KV erstattet Kosten für KIM
Der Fachdienst KIM („Kommunikation im Medizinwesen“) ermöglicht innerhalb der TI eine sichere digitale Kommunikation zwischen allen Leistungserbringern und Kostenträgern im deutschen Gesundheitswesen – zum Beispiel eArztbrief, eAU und eRP. Als Praxisinhaber haben Sie Anspruch auf die Erstattung der Kosten im Rahmen der TI-Finanzierung, sobald Sie der KV Hamburg anzeigen, dass Sie die notwendige Komponente aktiviert haben. Um die festgelegten Pauschalen zu erhalten, setzen Sie in dem Quartal, in dem KIM betriebsbereit ist, bei mindestens einem Behandlungsfall bei jeder Ihrer Betriebsstätten (auch Nebenbetriebsstätten) die Pseudo-GOP 96701 für die Finanzierung an. Damit bestätigen Sie verbindlich die Betriebsbereitschaft von KIM gegenüber der KV Hamburg. Dann zahlen wir Ihnen die Ihnen zustehenden Pauschalen aus. Ein erneutes Ansetzen der GOP 96701 ist in einem Folgequartal nicht erforderlich.

Quelle: https://www.kvhh.net/_Resources/Persistent/7/a/2/4/7a243ce81d4369f133e27ed5291229e694e9574f/Nr-16-Stand-21-4-26.pdf

Rundschreiben der KV Nr. 15: Corona

Corona: Deutlich mehr Impfstoff in erster Mai-Woche

Die Impfkampagne in den Arztpraxen nimmt nun doch schneller Fahrt auf. In der ersten Mai-Woche werden die Lieferungen mit Impfstoff für die Arztpraxen gegenüber dieser Woche verdoppelt. In Hamburg können wir knapp 100.000 Dosen erwarten. Damit ist die Menge groß genug, dass auch Facharztpraxen in die Impfkampagne einsteigen können.

Geliefert werden die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer (Comirnaty), AstraZeneca (Vaxzevria) und erstmals auch Johnson & Johnson (Janssen). Den größten Anteil wird Comirnaty stellen.

Bitte beachten Sie hierzu:

  • Die Bestellungen müssen bei Ihrem Apotheker bis Dienstag, 27.4. um 12.0 Uhr eingereicht werden.
  • Bitte beachten Sie die Höchstbestellmenge pro Arzt:
    • COVID-19-Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer 36 Dosen (6 Vials)
    • COVID-19-Impfstoff Vaxzevria von AstraZeneca 50 Dosen (5 Vials)
    • COVID-19-Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson 15 Dosen (3 Vials)
  • Sie können im Rahmen der Bestellmengen Impfstoff-spezifisch bestellen.
  • Mindestliefermenge: Es soll sichergestellt sein, dass jeder Arzt mindestens 18 bsi 24 Dosen von BioNTech/Pfizer, mindestens 10 Dosen von AstraZeneca und mindestens fünf Dosen von Johnson & Johnson erhält.
  • Auslieferung an die Praxen: Impfstoff von BioNTech/Pfizer und Johnson & Johnson: Montagnachmittag (3. Mai) und AstraZeneca voraussichtlich im Laufe der Woche.

Der Impfstoff von Johnson & Johnson wird mit nur einer Spritze gegeben. Sie brauchen also keinen Zweit-Termin zu vereinbaren.

Bitte denken Sie daran, dass die Priorisierung der Impfverordnung flexibel gehandhabt und sogar ganz ausgesetzt werden kann, wenn es hierfür technische Gründe gibt. Diese können vor allen Dingen darin bestehen, dass ein Verfall der Impfstoffe vermieden werden soll. Aber auch praxisorganisatorische Gründe können ein Abweichen von der Priorisierung begründen.

Corona: Bitte Chargennummer im PVS angeben

Seit dem 1. April 2021 besteht die Verpflichtung, die Chargennummer des verwendeten Covid-Impfstoffes in Ihrem Praxisverwaltungssystem anzugeben. Hierfür wurde ein zusätzliches Feld (Feldkennung 5010) geschaffen, welches ausgefüllt werden muss, sobald eine Corona-Impfleistung in Ansatz gebracht wird.

Um auf dieses Feld zugreifen zu können, ist es ggf. erforderlich, dass Sie Ihr aktuelles Update von Ihrem Softwarehaus eingespielt haben.

Corona: Keine Bescheinigungen durch Psychotherapeuten

Die Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration hat mitgeteilt, dass sie nach rechtlicher Prüfung zu der auffassung gekommen ist, dass Psychologische Psychotherapeuten keine Impfbescheinigungen ausstellen dürfen. Diese Bescheinigungen, mit denen Menschen attestiert werden, dass Sie gemäß der Impfverordnung eine priorisierte Impfberechtigung haben, dürfen nur Ärzte ausstellen.

Erreichbarkeit des Online-Portals

Da es aktuell viele Zugriffe auf das Online-Portal gibt, kann es zu Überlastungen kommen. Dies führt wiederum dazu, dass

Quelle:https://www.kvhh.net/_Resources/Persistent/d/3/c/1/d3c151aa7eab6dc716983c593e5d0b0f6b4f0b9e/Nr-15-Stand-21-4-23.pdf

Rundschreiben der KV Nr. 14: Corona, Weiterbildung

Corona: Mehr Impfstoff für nächste Woche – und nur Comirnaty

Für die kommende Woche steht den Ärzten deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung als bisher geplant. Nach einer Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums wird sich die Menge des Impfstoffes verdoppeln. Anders als ursprünglich angekündigt wird der Bund den Arztpraxen für die Woche vom 26. April bis 2. Mai allerdings ausschließlich den Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer bereitstellen. Bitte beachten Sie hierzu:

  • Die Bestellungen müssen beim Apotheker bis morgen, 20.4. eingereicht werden.
  • Die Bestellmenge pro Arzt beträgt bis zu 48 Dosen COVID-19-Impfstoff Comirnaty®von BioNTech/Pfizer
  • Mindestliefermenge: Abhängig von der Anzahl der Gesamtbestellungen erhält jede Ärztin und jeder Arzt mindestens 24-30 Dosen (4-5 Vials) BioNTech/Pfizer.
  • Ärztinnen und Ärzte, die ihre Bestellung bereits aufgegeben haben und nunmehr die Anzahl der BioNTech-Dosen ändern wollen, können ein neues Rezept einreichen. Sie schreiben dazu auf das neue Formular „Austausch gegen das Rezept vom xx. April 2021“. Dies sollte in Rücksprache mit dem Apotheker erfolgen. Für Ärztinnen und Ärzte, die ihre Bestellung nicht ändern, bleibt die Menge für den Impfstoff von BioNTech/Pfizer bestehen. Die Bestellung des Impfstoffs von AstraZeneca entfällt ersatzlos.

Die Impfstoff-spezifische Bestellung soll nach den derzeitigen Plänen in der darauffolgenden Woche (3.5. bis 7.5., Bestellung am 27.4.) möglich sein.

Neue Richtlinie zur Förderung der Weiterbildung

Am 1. Mai 2021 tritt die neue Richtlinie zur Förderung der Weiterbildung in Kraft. Hier die wichtigsten Neuerungen:

Die bisher getrennten Richtlinien für die Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin und in der fachärztlichen Weiterbildung wurden in einer Richtlinie zusammengefasst.

  • Die bisher getrennten Richtlinien zur Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin und in der fachärztlichen Weiterbildung wurden in einer Richtlinie zusammengefasst.
  • Sollte bei der Antragsstellung die sogenannte „Formale Zeitenbestätigung“ der Ärztekammer Hamburg nicht vorgelegt werden können, muss diese innerhalb von drei Monaten unaufgefordert nachgereicht werden. Nach fristgemäßem Eingang und Überprüfung der Fördervoraussetzungen werden die Fördergelder dann rückwirkend ausgezahlt.
  • Die Förderung ruht bei Unterbrechung der Weiterbildung. Ausnahme: Im Falle von Krankheitszeiten von insgesamt nicht mehr als sechs Wochen jährlich wird die Förderung aufrechterhalten. Die KVH fördert während Krankheitszeiten allerdings nur den Differenzbetrag zu den nach dem Aufwendungsausgleichgesetz (AAG) erhaltenen Leistungen.

Die neue Richtlinie finden Sie auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg www.kvhh.net unter der Rubrik „Praxis Recht und Verträge/Amtliche Bekanntmachung.

Quelle: https://www.kvhh.net/_Resources/Persistent/1/2/3/4/1234fa2b5ace81713f251581c248a8dcbf73c761/Nr-14-Stand-21-4-19.pdf

Rundschreiben der KV Nr. 13: Corona

Corona: AstraZeneca verimpfen!

In der kommenden Woche werden die Arztpraxen zum ersten Mal auch mit dem Impfstoff von AstraZeneca (Vaxzevria) beliefert. Manche Ärzte – zum Beispiel Pädiater – werden mit dem Impfstoff nichts anfangen können, andere haben ihr Einladungswesen so schnell nicht umstellen können uns es gibt generell Vorbehalte gegen Vaxzevria in der Bevölkerung. Trotzdem ist es wichtig, dass kein Impfstoff verloren geht. Deshalb beachten Sie bitte folgendes:

  • Sollten Sie den Impfstoff von AstraZeneca in Ihrer Praxis nicht verimpfen können, fragen Sie Kollegen in Ihrem Umfeld, ob Sie deren Patienten impfen können. Nötigenfalls hilft auch die Apotheke aus, die Ihnen den Impfstoff geliefert hat. Dort können Sie nachfragen, ob Impfstoff nicht ausgeliefert wurde und diesen übernehmen.
  • Die STIKO empfiehlt Vaxzevria für alle Menschen über 60 Jahre. Dieser Personengruppe sollten Sie eine Impfung mit diesem Impfstoff anbieten. Weitere Differenzierungen nach der Priorisierungsliste der Impfverordnung sollten Sie nur vornehmen, wenn dies unkompliziert und schnell umgesetzt werden kann.
  • Vaxzevria ist im Umgang und Haltbarkeit einfacher zu handhaben als mRNA-Wirkstoffe. Deshalb ist es mit Vaxzevria auch möglich, in der Sprechstunde „nebenbei“ zu impfen, wie Sie es vielleicht von der Grippeimpfung her gewohnt sind. Nutzen Sie diese Möglichkeit.

Um die Impfstoff-Lieferung der kommenden Woche hat es eine heftige politische Auseinandersetzung gegeben. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat dem Bundesgesundheitsministerium vorgeworfen, die Praxen gegenüber den Impfzentren zu benachteiligen. Das Ministerium hat dem widersprochen. Recht haben beide.

Die KBV hat insofern recht, als dass Minister Spahn für die kommende Woche eine erheblich höhere Impfstoff-Lieferung für die Praxen angekündigt hatte. Dies wurde nun zurückgenommen, weil es zu weiteren Lieferausfällen gekommen ist und die Impfzentren die zugesagten Impfstoffmengen erhalten sollen. Insoweit sind die Zentren in der Tat bevorzugt worden. Allerdings wird die Gesamtlieferung an die Praxen höher sein, als es in dieser Woche der Fall war.

Die Belieferung auch mit Vaxzevria von AstraZeneca in der kommenden Woche war immer angekündigt worden. Hier hat sich nur das Verhältnis von Comirnaty (BioNTech) zu Vaxzevria verschoben. Mittelfristig werden den Praxen alle Impfstoffe zur Verfügung stehen. Viele Impfzentren möchten keine Impfungen mit AstraZeneca-Impfstoff durchführen, weil geplant ist, die Zentren zum 30. Juni zu schließen. Erstimpfungen mit Vaxzevria zum jetzigen Zeitpunkt würden aber die Zweitimpfung in den Juli verschieben. Dies soll verhindert werden.

Corona: Ab kommender Woche Impfstoff-spezifisch bestellen

Ab kommender Woche können Ärzte den Impfstoff gegen das SARS CoV-2-Virus spezifisch bestellen, also getrennt nach den Produkten von BioNTech/Pfizer und AstraZeneca. Sie müssen hierzu auf dem Arzneimittelrezept (Muster 16) den Impfstoffnamen und die jeweilige Anzahl Dosen angeben, zum Beispiel: „18 Impfdosen Comirnaty plus erforderliches Impfzubehör und 10 Impfdosen Vaxzevria plus erforderliches Impfzubehör“. Bitte beachten Sie, dass die bestellten Impfdosen sich bei Comirnaty durch sechs und bei Vaxzevria durch zehn teilen lassen müssen, weil die Fläschchen entsprechend konfektioniert sind.

Um möglichst viele Patientinnen und Patienten impfen zu können, wird empfohlen, beide Impfstoffe zu bestellen. Für die Woche vom 26. April bis 2. Mai gilt eine Höchstmenge von 18 bis maximal 30 Dosen COVID-19-Impfstoff Comirnaty pro Arzt und 10 bis maximal 50 Dosen COVID-19-Impfstoff Vaxzevria pro Arzt. Gegebenenfalls muss quotiert ausgeliefert werden. Die Bestellung muss bis zum 20.4. um 12.00 Uhr bei Ihrem Apotheker sein.

Informationen zum Umgang mit dem AstraZeneca-Impfstoff finden Sie in unserem Online-Portal unter dem Punkt „Impfen“.

Corona: Privat-Impfzentren grundsätzlich möglich, aber…

An die KVH sind von den Mitgliedern Fragen bezüglich der Organisation der Corona Impfungen in Praxen herangetragen worden. Dabei ging es im Wesentlichen um zwei Themenkomplexe.

Zum einen um die Möglichkeit, einen „Impfarzt“ in der eigenen Praxis zu beschäftigen, der ausschließlich die Corona-Impfungen vornimmt. Zum anderen um die Frage des Zusammenschlusses mehrerer Praxen zu einem kleinen „Impfzentrum“.

Zur ersten Fragestellung ist festzuhalten, dass es sich bei den Corona-Impfungen nicht um GKV-Leistungen handelt. Insoweit ist es möglich, hierfür einen soziaversicherungspflichtig oder gering beschäftigten Arzt anzustellen. Es ist strikt darauf zu achten, dass von diesem nur die Impf-Leistungen erbracht werden, welche nicht der GKV zuzurechnen sind. Nicht möglich ist es, einen selbstständigen Arzt als Honorarazt zu beschäftigen. Da es sich um eine weisungsgebundene Tätigkeit handelt, birgt die Beschäftigung eines Honorararztes das Risiko der Scheinselbstständigkeit mit der Folge, dass Sozialversicherungsbeiträge nachgezahlt werden müssen.

Bezüglich des Zusammenschlusses mehrer Vertragsarztpraxen, um gemeinsam die Corona-Impfungen zu organisieren und vorzunehmen, ist unbedingt darauf zu achten, dass das gesamte Impfprozedere mit Bestellung des Impfstoffes, der Impfung und der Abrechnung der jerweiligen Vertragsarztpraxis eindeutig zuzuordnen ist. Ein Zusammenschluss kann sich somit nur auf die Nutzung gemeinsamer Räumlichkeiten beziehen. Sofern ein Zusammenschluss zur gemeinsamen Nutzung von Räumlichkeiten erfolgt, geht dies unweigerlich mit der Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) einher. Es empfiehlt sich, hierzu unabhängigen Rechtsrat einzuholen.

Da ausschließliches Impfen keine GKV-Leistung ist, sind Anstellungen von Ärzten und Nutzung anderweitiger Räumlichkeiten außerhalb der Praxis nicht durch die KV oder den ZA genehmigungspflichtig.

Quelle: https://www.kvhh.net/_Resources/Persistent/9/8/d/6/98d631f33e9556bf76f2b3e753390b43f96bbfef/Nr-13-Stand-21-4-16.pdf

Paper zu Nebenwirkungen der Covid-19 Impfung

Liebe Netzmitglieder,

die Informationen, die uns zur Corona-Impfung vorliegen werden ständig angepasst, revidiert oder ergänzt. Dennoch möchten wir versuchen, Sie mit wichtigen Informationen zu versorgen, damit Sie die bestmögliche Entscheidung für Ihre Patientinnen treffen können. Unsere Beiträge dazu sollen keineswegs das Recht auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität beanspruchen. Sie sind lediglich ein Versuch, Informationen mit Ihnen zu teilen, die wir nach bestem Wissen uns Gewissen ausgewählt haben.

Zu diesem Zweck finden Sie unter folgendem Link ein Paper aus dem New England Journal of Medicine zum Thema Thrombozytopenie nach einer Covid-19 Impfung: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2104840

Viele Grüße
Ihr ÄrzteNetz

Rundschreiben der KV Nr. 12: Corona

Corona: Ab 19.4. auch AstraZeneca in den Praxen

In der 16. Woche, die mit dem 18. April beginnt, wird auch AstraZeneca in die Praxen geliefert. Da entgegen der Ankündigung des Bundesgesundheitsministers die Zahl der Wirkstoffe nicht dramatisch steigen wird, kann noch immer nicht die Menge an Impfstoff bestellt und vor allem geliefert werden, die verimpft werden könnte. Gehen Sie bei der Bestellung für die 16. Woche also wie folgt vor:

  • Die Bestellung muss bis zum 14.4. um 12.00 Uhr bei Ihrem Apotheker sein.
  • Bitte bestellen Sie „generisch“, also ohne Nennung des Wirkstoffes.
  • Die Höhe der Bestellung ist lt. KBV auf 16 – 42 Dosen engeschränkt, Sie müssen aber damit rechnen, dass die Bestellung nicht in voller Höhe ausgeliefert wird.
  • Der Apotheker wird Ihre Bestellung in etwa zu gleichen Teilen auf Comirnaty und AstraZeneca aufteilen.
  • Kinderärzte sollten bei der Bestellung darauf hinweisen, dass sie AstraZeneca im Regelfall nicht verimpfen können.

Informationen zum Umgang mit dem AstraZeneca-Impfstoff finden Sie in unserem Online-Portal unter dem Punkt „Impfen“.

Corona: Behörden-Priorisierung gilt nicht für Praxen

Aufgrund zahlreicher Nachfragen weisen wir noch einmal darauf hin, dass die von der Sozialbehörde für Hamburg erlassenen Bedingungen für die Impfberechtigung nicht für Praxen gilt. Ärzte haben sich nach der Impfverordnung des Bunds zu richten. Diese kennt nur die Prioritäts-Stufen 1 bis 3 ohne weitere Unter-Priorisierungen. Der Arzt ist gehalten, seine Impfung an diesen Stufen auszurichten – also sollen beispielsweise erst einmal allen über 80jährigen Patienten ein Impfangebot gemacht werden.

Wenn eine Prio-Stufe „ausgeschöpft“ ist, kann in die nächst niedrigere gewechselt werden. Zudem kann von der Priorisierung generell abgewichen werden, wenn „technische Gründe“ dies erfordern. Hierzu zählt vor allem die Gefahr, die Impfdosen eines Fläschchens („Vial“) nicht aufbrauchen zu können. Ein Verfall von Impfstoff gilt es in jedem Fall zu vermeiden.

Corona: Keine zusätzlichen Dosen aus den Vials ziehen!

Vereinzelt haben Ärzte berichtet, dass es ihnen gelungen ist, sieben Impfdosen aus dem Vial Comirnaty zu ziehen. Dies ist in der Tat mitunter möglich, weil die Sicherheitsbefüllung der Vials unterschiedlich ausfällt. Wir müssen aber darauf hinweisen, dass das Ziehen einer siebten Dosis nicht der Zulassung von Comirnaty entspricht. Damit läge ei off-label-use vor, der es notwendig macht, dass alle Impflinge, die aus diesem Vial geimpft werden, ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht werden müssen und dies auch ausdrücklich und schriftlich bestätigen müssen. Außerdem geht die Haftung teilweise auf den Arzt über. Aus diesem Grund raten wir davon ab, eine siebte Dosis aus dem Vial zu ziehen.

Quelle: https://www.kvhh.net/_Resources/Persistent/4/1/2/5/4125f0d1db181b277ff844c5ac2e6094da6a6011/Nr-12-Stand-21-4-12.pdf