Kandidaten für anstehende Vorstandswahl

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als hausärztlich tätiger Internist bin ich im Jahre 2014 in die Gemeinschaftspraxis mit Herrn Friedhelm Windler in Eidelstedt eingestiegen. Besonders gefällt mir an  meiner Arbeit das abwechslungsreiche Aufgabengebiet, die Breite der medizinischen Krankheitsbilder sowie das überwiegend sehr vertrauensvolle Arzt-Patientenverhältnis.

Als hausärztlich-koordinierend tätiger Arzt profitiere ich vom Netzwerk des Ärztenetzes Hamburg, welches mir im Alltag eine Erleichterung meiner Arbeit bringt und den Patienten einen schnellen Zugang zu qualitativ hochwertiger Versorgung. Somit sehe ich das Ärztenetz als eine Win-Win-Situation. Ich möchte diesen Netzwerkgedanken persönlich aktiv unterstützen und weiterentwickeln zum Wohle der Patientenversorgung und Optimierung der ärztlichen Abläufe und Effektivität. Darum engagiere ich mich im Vorstand des Hamburger Ärztenetzes und bin seit Dezember 2018 Mitglied des Beirates.

Ich möchte in dieser Hinsicht das Ärztenetz-Hamburg weiter voranbringen und bitte dafür um Ihre Stimme zur Wiederwahl in den Beirat.

Vielen Dank, Ihr

Dr. Tobias Jacob

Kandidaten für anstehende Vorstandswahl am 28. Mai 2019

Hier stellen sich in loser Reihenfolge die Kandidaten zur Vorstandswahl des ÄrzteNetzes am 28. Mai 2019 vor.

Den Anfang macht Herr Dr. Andreas Schüßeler, seit 1996 niedergelassener Orthopäde und Unfallchirurg in Hamburg, seit 01.04.2019 angeschlossen an das MVZ Diakonieklinikum Hamburg; Gründungsmitglied des ÄNHH, Vorstandsmitglied seit 2005, Vorstandsvorsitzender seit Mai 2017;
verheiratet, vier Söhne.

„Es macht mir Spaß, in einer großen freiwilligen Interessengemeinschaft von Ärzten, Krankenhäusern und anderen medizinischen Dienstleistern Projekte zu realisieren, die unsere Arbeitsbedingungen zum Wohle der Patienten verbessern.“

Tag gegen den Schlaganfall

Am 10. Mai 2019 wird zum 26. Mal der Tag gegen den Schlaganfall begangen, der durch die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ins Leben gerufen wurde.
Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Ich spüre was, was du nicht siehst

Neben den nach außen sichtbaren Folgen, wie z. B. eine halbseitige Lähmung, leiden die Betroffenen häufig unter Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Sehstörungen wie Gesichtsfeldeinschränkungen, Aufmerksamkeitsdefiziten und Depression.
Die jährliche Zahl von Schlaganfällen beträgt rund 270 000 und ist die häufigste Ursache für Behinderungen im Erwachsenenalter.
Zahlreiche Schlaganfälle könnten durch eine konsequente Behandlung der Risikofaktoren verhindert werden. Hierzu zählen Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörung, Übergewicht, Herzerkrankungen wie Vorhofflimmern und Nikotinkonsum.
Die Akutbehandlung sollte in einer spezialisierten neurologischen Klinik mit einer Stroke Unite stattfinden. Hier können Behandlungsmethoden wie die mechanische Thrombektomie oder Lysebehandlung eingesetzt werden. Bei rechtzeitiger Therapie lassen sich Behinderungen häufig reduzieren oder verhindern.
In der Rehabilitation und weiteren Nachsorge ist die enge Zusammenarbeit von neurologischen Fachärzten, Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden wichtig. Die neuropsychiologische Behandlung ist im ambulanten Bereich durch mangelnde Kapazitäten leider schwierig.

Durch Vorsorge, Akutbehandlung durch Schlaganfallspezialisten und Rehabilitation können die Folgen eines Schlaganfalls für die Betroffenen deutlich verbessert werden.


05. Mai – Welt-Händehygiene-Tag 2019

Die Händedesinfektion und vor allem der Verzicht auf das Händeschütteln gilt als die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung der Ausbreitung von Krankheitserregern.

Eine einfache Maßnahme, die Infektionen sehr wirksam verhindern kann und an die wir an diesem Tag erinnern möchten. Vor genau 10 Jahren wurde dieser Tag von der WHO eingeführt und es wurden große Fortschritte erreicht. Es gibt kaum noch eine Arztpraxis, in der nicht auch im Patientenbereich ein Desinfektionsmittelspender hängt.

Dennoch ist die Zahl der Menschen, die in Deutschland eine sogenannte nosokomiale Infektion erleiden, mit 500 000 jährlich noch sehr hoch (Gastmeier et al. 2016). Unter einer nosokomialen Infektion versteht man eine Infektion, die Patienten im Zusammenhang mit einer medizinischen Maßnahme erleiden. Eine bewusste, richtige Händehygiene hilft, die Patienten zu schützen, die sich unserer Obhut anvertrauen.

Hier berät und schult das ÄrzteNetz mit vielen Veranstaltungen und die Mitgliedslabore bieten Hygieneschulungen an.
Sprechen Sie uns gerne an!

Astrid Miersch
MTLA Mikrobiologie, Hygienebeauftragte
Labor Dr. Heidrich & Kollegen

25. April – Welt-Malaria-Tag 2019

Obwohl die Zahl der jährlich an Malaria neu Erkrankten rückläufig ist, gehört diese durch Stechmücken übertragene tropische Erkrankung mit 211 Millionen Erkrankten weltweit zu den häufigen auch tödlich verlaufenden Infektionserkrankungen. In 91 Ländern dieser Erde muss man auch als Europäer und Tourist mit Malaria rechnen. 14 Länder in Zentralafrika und Indien melden 80% aller Malaria Todesfälle. Aber auch andere tropische Regionen dieser Erde, die oft auch beliebte Reiseziele sind, zählen zu den Malaria-Risikogebieten. Daher sollte eine Malariaprophylaxe bei Reisen in diese Länder genauso wenig fehlen wie eine umfassende medizinische Beratung. Das ÄrzteNetz hilft hier gerne.

Dr. Thomas Fenner
Facharzt für Mikrobiologie und Laboratoriumsmedizin, Infektiologie, Umweltmedizin, ABS Experte
Labor Dr. Fenner & Kollegen MVZ

10 Jahre Terminpool

Im Juni 2019 kann das ÄrzteNetzHamburg auf einen ganz besonderen Termin zurückblicken. Am 30.6.2009 war es die HNO Praxis Eidelstedter Platz, die den ersten Termin über den Terminpool des ÄrzteNetzes (damals noch Ärztenetz Hamburg Nordwest) buchte. Die Praxis vermittelte damals einen Patienten an Dr. Carsten Timm von der OrthoGroup.

Mit der Einführung des Terminpools war das ÄrzteNetz seiner Zeit weit voraus. Der Terminpool wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Ärztenetz Hamburg e.V. und Thomas Liebhoff – EDV Beratung auf Basis der Software L39.Components entwickelt.

Die Grundidee des Terminpools besteht darin, dass die einzelnen Mitglieder eines Verbundes (hier die Praxen des ÄrzteNetzes) freie Termine anbieten, damit andere Mitglieder diese für ihre Praxen nutzen können. Die Termine müssen dabei nicht einzeln erfasst werden, sondern können auf einem System von hinterlegten Informationen für jede Praxis automatisch und individuell berechnet und angeboten werden. Der Terminpool kann für die übergreifende Vergabe von Terminen bei geschlossenen Benutzergruppen, wie zum Beispiel Ärztenetzen, eingesetzt werden. Die Software ist sehr gut konfigurierbar, so dass sich die Module leicht an verschiedene Anforderungen anpassen lassen.

Seit dem Jahr 2015 sollen Kassenpatienten nicht länger als vier Wochen auf einen Arzttermin warten müssen, so die Anforderung des Gesetzgebers. Der Bundesrat hat im April 2019 das sogenannte Terminservice-Gesetz verabschiedet. Damit sollen gesetzlich Versicherte schneller an einen Arzttermin kommen als dieses bislang möglich war. Wenn ein Hausarzt seinem Patienten einen dringenden Facharzttermin vermittelt, bekommt er dafür künftig einen Bonus. Der behandelnde Facharzt erhält eine Vergütung außerhalb seines Budgets. Bei Vermittlung durch eine Terminservicestelle kommen die Mediziner zusätzlich in den Genuss eines nach Wartezeiten gestaffelten Zuschlags.

Die heute durch den Gesetzgeber geschaffenen Regelungen konnten durch das ÄrzteNetz bereits vor 10 Jahren umgesetzt werden. Einmal mehr zeigt sich heute, dass das ÄrzteNetzHamburg schon damals mit seiner visionären Idee auf dem richtigen Weg war. Nicht nur den Mitgliedern des ÄrzteNetzes brachte der Terminpool in den letzten Jahren Vorteile. Mittlerweile wurden über den Terminpool des ÄrzteNetzes mehr als 10000 Termine vereinbart und umgesetzt. Das bedeutet, dass pro Woche ca. 20 Termine vergeben werden konnten. Dieses stellt eine Erleichterung für die Patienten dar. Einerseits entfällt die oft aufwendige Terminsuche und andererseits kann die notwendige medizinische Versorgung und der Behandlungsverlauf optimiert und beschleunigt werden. Mit den Mitgliedern des ÄrzteNetzes steht dem überweisenden Arzt ein Pool von qualifizierten Partnern für die Folgetermine zur Verfügung. Der Patient profitiert also doppelt, indem er einen Termin bekommt und sich die Suche nach entsprechenden Fachärzten erspart.

Im Zusammenhang mit den neuen gesetzlichen Forderungen bringt der Einsatz der Terminpoolsoftware viele Vorteile. Die Anforderungen an eine Termingarantie innerhalb von 4 Wochen oder kürzer kann problemlos umgesetzt werden. Für die Umsetzung der Vorgaben des Terminservice-Gesetzes ist der Terminpool das optimale Werkzeug. Unabhängig von den Terminservicestellen kann der Arzt in seiner eigenen Praxis Patienten mit Terminen bei Facharztkollegen versorgen. Diese stehen über den Terminpool zur Verfügung. Die Patienten verlassen also direkt nach dem Arzttermin die Praxis mit einem entsprechenden Facharzttermin und müssen ihrerseits nicht mehr selbst aktiv werden. Ebenso ist es natürlich möglich Kooperationspartner wie Krankenkassen oder Terminservicestellen in den Terminpool einzubinden. Damit stehen die eigenen Termine in erweitertem Rahmen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Terminpool und zur Software L39.Components finden Sie unter l39.liebhoff.de.

Datenschutz bei uns

Seit Mai 2018 gilt die neue Datenschutz-Grundverordnung. Das ÄrzteNetzHamburg hat rechtzeitig alle Weichenstellungen vorgenommen, damit Ihre Daten bei uns sicher sind.

Jetzt, ein Jahr später, greifen wir das Thema erneut auf und werden im Juni an zwei Tagen Fortbildungen zum Thema „Ein Jahr neue DSG-VO“ durchführen. Wir starten am 19.06.19 mit dem praxisnahen Seminar „Datenschutz für Mitarbeiter von (Zahn-) Arztpraxen“. Am 20. Juni wird es im Rahmen unseres Qualitätszirkels ÄrzteNetz einen Fortbildungsabend geben, der das Thema aus drei Richtungen angeht: Es findet die rechtliche Seite Beachtung, versicherungstechnische Aspekte werden angesprochen und ein IT-Spezialist wird von kritischen Infrastrukturen und Angriffen aus dem Cyberraum berichten.
Einladungen gehen Ihnen rechtzeitig zu.

Welt-Parkinson-Tag

Seit 1997 wird am 11. April dieser fortschreitenden neurologischen Erkrankung gedacht: Morbus Parkinson

Unser Mitglied Priv.-Doz. Dr. med. Michael Rosenkranz, Chefarzt der Klinik für Neurologie und medizinische Frührehabilitaion Albertinen-Krankenhaus, Ärztlicher Direktor der Albertinen-Krankenhaus/Albertinen-Haus gGmbH, gibt hier einen kurzen Überblick über das Krankheitsbild.

Die Parkinson-Krankheit ist eine sehr häufige neurologische Erkrankung, die v.a. durch Einschränkungen der Beweglichkeit mit Muskelsteifigkeit, Zittern und Fallneigung gekennzeichnet ist. Weltweit erkranken rund zwei Prozent der Bevölkerung im Alter von über 60 Jahren. Aufgrund der zunehmend alternden Bevölkerung wird sich die Zahl der Betroffenen in den nächsten 10 Jahren fast verdoppeln.

Die Parkinson-Krankheit führt aufgrund ihrer vielfältigen Symptome zu Einschränkungen in vielen Lebensbereichen und damit zur Beeinträchtigung der Lebensqualität. Durch eine frühzeitig eingeleitete, individuell für jeden Patienten zusammengestellte moderne Therapie lassen sich die Parkinson-Symptome in der Regel sehr gut behandeln – oftmals über Jahre oder sogar Jahrzehnte. So können die Selbstständigkeit und die Lebensqualität meist lange erhalten bzw. verbessert werden.

Für besonders schwer betroffene Patienten oder Patienten in fortgeschrittenen Erkrankungsstadien ist gelegentlich eine stationäre Behandlung im Krankenhaus notwendig, um durch eine Neueinstellung der Medikamente und intensive nicht-medikamentöse Maßnahmen mit Krankengymnastik, Logopädie, Ergotherapie u.a. den Gesundheitszustand bestmöglich zu verbessern. Durch diese sogenannte Parkinsonkomplexbehandlung kann häufig ein drohender Verlust der Selbständigkeit abgewendet und damit die soziale Teilhabe der Betroffenen erhalten werden.

Priv. – Doz. Dr. Michael Rosenkranz, Albertinen-Krankenhaus Hamburg

Ja, wo laufen Sie denn…?

Laufen kann man immer und überall. Es hält den Körper in Form und ist gut für den Stoffwechsel. Es hilft Diabetes, Alzheimer, Übergewicht und Depressionen vorzubeugen und bedarf keines teuren Equipments. Um zu joggen, müssen wir nichts lernen. Wir können – ein vernünftiges Paar Schuhe vorausgesetzt – im Grunde sofort loslegen. In jedem von uns steckt ein Läufer. Unser Körper muss sich nur daran erinnern – und ein bisschen gefordert werden.

Viele unserer Kolleginnen und Kollegen wissen das und laufen regelmäßig durch unsere schöne Stadt. Was liegt da näher, als ab und zu auch mal als Team ÄrzteNetz an bekannten Hamburger Laufveranstaltungen teilzunehmen? In unserem neuen Flyer stellen wir Ihnen verschiedene Läufe vor und erklären, wie wir Ihre Teilnahme unterstützen!