Klimawandel und Gesundheit

Durch den Klimawandel sind die Sommer auch in Deutschland heißer geworden. Temperaturen von 30 Grad oder mehr, oft über mehrere Tage hinweg, sind keine Seltenheit mehr.

Gesunde Erwachsene überstehen solche Hitzewellen in der Regel ohne Probleme. Für andere Menschen wird Hitze aber zu einem Gesundheitsrisiko. Dies betrifft vor allem ältere Menschen, Säuglinge, Kleinkinder, chronisch kranke Menschen und weitere Personengruppen.

Grundsätzlich gilt:

  • In den heißesten Stunden des Tages an einem kühlen Ort aufhalten und körperliche Anstrengungen vermeiden.
  • Körperliche Aktivitäten und Erledigungen in die kühleren Morgen- und späteren Abendstunden.
  • Halten Sie Ihre Wohnung und sich selbst möglichst kühl.
  • Trinken Sie ausreichend – am besten Wasser und ungesüßte Tees.
  • Keine direkter Sonneneinstrahlung, Sonnenschutz, wenn Sie ins Freie gehen.
  • Die von Ihnen eingenommenen Arzneimittel bei Ihrem Arzt auf Hitzeverträglichkeit prüfen zu lassen.
  • Arzneimittel aber keinesfalls selbstständig absetzen und verändern Sie auch nicht die Dosierung oder das Einnahmeschema.
  • Bei Hitze die Aufbewahrungshinweise in der Packungsbeilage von Arzneimitteln beachten. Da viele Arzneimittel bei Hitze ihre Wirksamkeit verlieren können, lagern Sie diese bitte kühl.

Weitere Informationen des Robert Koch Institutes finden Sie hier.

Klimatipps für den Alltag

Die grüne Grillsaison startet, nachhaltig genießen, auch bei der Auswahl von Geschirr!

2- stellige Temperaturen und Sonne, das Wetter lädt zum Angrillen ein. Ob im Garten oder auf der Terrasse, im Park oder am Badesee: Grillen geht fast immer und überall.

Nicht nur köstliches Essen und gute Laune sollen garantiert sein, sondern auch der Wunsch, möglichst wenig Aufwand z.B. mit dem Abwasch zu betreiben.

Doch auch hier lohnt es sich, bei der Benutzung von Einweggeschirr auf die Umwelt zu achten!

Einweggeschirr, das umweltfreundlich, biologisch abbaubar und trotzdem stilvoll sein kann, ist hier die Lösung.

Einweggeschirr aus Bagasse (faserigen, gemahlenen Überreste, die bei der Zuckerfabrikation nach dem Auspressen von Zuckerrohr oder bei der Gewinnung von Sirup aus Zuckerhirse zurückbleiben), ist kompostierbar und plastikfrei.

Holzgeschirr wird aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen und ist biologisch abbaubar. Es ist besonders robust und punktet mit einer hochwertigen Optik.

Das Einweg-Besteck aus Naturhölzern ist die perfekte Ergänzung zu Ihren Tellern und Schalen. Es bietet eine umweltfreundliche Alternative zu Besteck aus Kunststoff und wird aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz hergestellt.

Bio-Einwegartikel aus Pappe und Karton werden aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz hergestellt. Unbeschichtete Einweg-Teller und Schalen sind kompostierbar, beschichtete sind recyclingfähig.

Palmblatt- Einweggeschirr zeichnet sich besonders durch die edle Optik und seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten aus. Es wird aus dem Rohstoff Palmblatt hergestellt, das als natürliches Nebenprodukt der Betelnussproduktion nutzbar wird. Es ist biologisch abbaubar.

SPENDEN; HELFEN; GUTES TUN- KARITATIVE PROJEKTE

Aus einer großen Anzahl gemeinnütziger Projekte haben wir vier ausgewählt, von denen ein Projekt unser Förderprojekt 2024/ 2025 werden wird. Darüber werden wir auf unserer Mitgliederversammlung am 28.05.2024 gemeinsam abstimmen.

Die Herzretter

Im November 2023 wurde das Projekt „Herzretter Stadt Hamburg“ unter der Schirmherrschaft Hamburgs Ersten Bürgermeisters Dr. Peter Tschentscher gestartet. Die Herzretter Stadt Hamburg ist ein Projekt der Herzretter- Initiative. Sie besteht aus dem gemeinnützigen Verein „Ich kann Leben retten! e.V.“ (kostenfreie Kinder – und Jugendtrainings) sowie der Herzretter- Trainings GmbH (kostenpflichtige Erwachsenentrainings).

Die Arche

„Der Schlüssel zum Herzen eines Kindes sind Liebe und Beziehung.“
Individuelle Zuwendung und Wertschätzung – ein Grundpfeiler der ARCHE-Philosophie. Kinder sind unsere Zukunft, aber leider ist jedes fünfte Kind in Hamburg von Armut betroffen und erfährt nicht die Zuwendung und Förderung, die Kinder für den Start in ein selbstbestimmtes Leben benötigen.
In Hamburg stehen Kindern und Jugendlichen drei ARCHEN in den Brennpunkten Jenfeld , Billstedt und Harburg offen. Die ARCHE bietet bedürftigen Kindern und Jugendlichen eine verlässliche Anlaufstelle und die Förderung, die junge Menschen brauchen, um voranzukommen. Es geht in der ARCHE darum, jungen Menschen Mut zu machen, sie in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken, so dass sie einen guten Weg für ihr Leben finden.

Der ASB- Wünschewagen- Letzte Wünsche wagen

Die ASB- Wünschewagen erfüllen bundesweit schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Wunsch. Das Projekt setzt dort an, wo Angehörige überfordert sind, wenn ein Fahrgast nur liegend transportiert werden kann, pflegerische medizinische Betreuung benötigt wird, oder die Familie sich den Ausflug allein nicht zutraut.

Die NCL- Stiftung

Die Kinderdemenz NCL ist eine bis heute wenig erforschte Stoffwechselerkrankung. Sie ist unheilbar, schreitet unaufhaltsam voran und führt zu einem frühen Tod.
Die NCL-Stiftung setzt sich für die nationale und internationale Forschungsförderung ein, um den von NCL betroffenen Kindern eine Aussicht auf bisher fehlende Therapie- und Heilungsansätze zu geben.

Hamburg wird erste Modellregion für digitale Gesundheit

Die gematik hat dem Bewerber-Konsortium rund um das ÄrzteNetz Hamburg den Zuschlag erteilt. Digitale Anwendungen & Dienste sollen künftig in der Modellregion Hamburg und Umland erprobt und im Praxisbetrieb geprüft werden.

Zusammen mit unseren Partnern freuen wir uns sehr über diesen Erfolg!

Zur Pressemitteilung der gematik

Digital AG – wir gestalten die Digitalisierung in Hamburg mit 

Seit einiger Zeit beschäftigt uns nun schon verstärkt das Thema Digitalisierung im ÄrzteNetz. Durch die Corona-Pandemie hat die Medizinbranche einen großen Sprung gemacht und klar ist: für eine effektive und effiziente Medizin müssen die Prozesse in Praxen und Kliniken digitalisiert werden. Viele Institutionen wie die KV, die Ärztekammer oder die gematik sind an diesem Prozess beteiligt. Nur die Ärztinnen und Ärzte – also die, die es betrifft – sind oftmals nicht Teil der Entwicklung. Ständig werden neue Software und Tools vorgeschrieben, doch funktionieren diese selten so, wie es die Mediziner:innen brauchen. 

So entstand die Idee einer Digital AG – wir möchten Ärztinnen aus Praxen und Krankenhäusern zusammenbringen und die Stimme aus der Hamburger Ärzteschaft sein. Wir möchten die Digitalisierung in Hamburg mitgestalten und dafür sorgen, dass der Digitalisierungsprozess für alle Beteiligten besser wird. Dafür wollen wir eng mit H3 (Health Harbor Hamburg) zusammenarbeiten. 

Am 21. April hat sich die Digital AG das erste Mal getroffen mit Entscheidern aus Hamburger Kliniken und IT-Expertinnen. Zu Gast war Lars Gottwald (Leiter Business Teams | gematik), um uns von den Vorhaben der gematik zu berichten. Aktuell ist vorrangig das sichere E-Mail Programm KIM (Kommunikation im Medizinwesen) im Launch. In vielen Praxen ist KIM inzwischen schon installiert und ab Juli sollen eAUs ausschließlich über den KIM Dienst versandt werden. 

Auch die ePA (elektronische Patientenakte) befindet sich bereits im Roll-out und ist – theoretisch – bereits für Patienten nutzbar. Hier mangelt es an geeigneter Software und Information durch die Krankenkassen. Der von der gematik geplante Messenger Dienst TIM ist für 2023 angesetzt. Der Messenger befindet sich aktuell noch in der Entwicklung – die gematik ist hier auf die Mithilfe von Ärztinnen angewiesen, die gemeinsam mit der gematik Use Cases (d.h. Nutzungs-Situationen aus dem Arztalltag) entwickeln.

Das Bild stammt aus einer Präsentaton der gematik

Das zweite Treffen fand am 17. Mai mit einem Vortrag von Dr. Ghislain Kouematchoua (CIO | KV Hamburg) statt. Deutlich wurde hier, dass die KIM Software zwar einsatzbereit ist, bisher aber kaum genutzt wird. Insbesondere in den Krankenhäusern gibt es Probleme mit den Schnittstellen zum Primärsystem und zu anderer Software. Klar wird auch, dass das Identifizieren von Patienten eine große Herausforderung ist. Bisher gibt es keine eindeutige Zuordnungsmöglichkeit und es wird der Wunsch nach einer MPI (Master Patient Identity) gefordert (für 2024 von der gematik geplant). Der Datenschutz ist hier oft im Weg – deswegen soll zu einem der nächsten Treffen der Datenschutzbeauftragte für Hamburg Thomas Fuchs eingeladen werden. Auch die KV plant, Ärztinnen zur Gestaltung der eigenen Plattform einzuladen. Gemeinsam mit der Ärztekammer, Kliniken und Krankenkassen aus Hamburg arbeiten sie außerdem in der Initiative H3 daran Patientinnen und Praxen näher zusammenzubringen. Projekte wie einen ‘Fast Lane Terminpool’ z.B. sollen mithilfe der Töpfe des Krankenhauszukunftsfonds zeitnah umgesetzt werden. 

Die Digital AG denkt über eine sogenannte “Modellregion Hamburg” nachgedacht, bei der Hamburg als Vorreiter für Deutschland neue Software einführen und testen würde, bevor sie in den bundesweiten Roll-out geht. Zunächst aber sollen weitere wichtige Informationen eingeholt werden, um die Situation besser bewerten zu können. Das nächste Treffen der Digital AG ist für Juni angesetzt. Wir halten Sie hier sowie auf LinkedIn auf dem Laufenden.  

Hilfe für die Ukraine

Wir alle sind zutiefst erschüttert über den Krieg in der Ukraine und möchten als ÄrzteNetz Hamburg unsere Hilfe dorthin bringen, wo sie dringend gebraucht wird.

Herr Dr. Oleg Yastrebov, Chefarzt der Fußchirurgie des Agaplesion Diakonieklinikums Hamburg, stammt aus der Ukraine. Dank seiner persönlichen Kontakte nach Kiew, können wir die dortige Mediland Klinik und das Kinderkrankenhaus Ohmatdet mit den vor Ort dringend benötigten medizinischen Verbrauchsartikeln, Medikamenten und Operationsmaterialien unterstützen.

Wir kooperieren dazu mit der gemeinnützigen Initiative netzwerk mensch der Big.Bechtold – Gruppe.

Unterstützen Sie unsere Hilfe bitte mit Ihrer Spende:

Spendenkonto:

Empfänger: netzwerk mensch gGmbh

IBAN: DE29 6619 0000 0010 6621 17
Volksbank Karlsruhe Baden-Baden


Ihre Spende versehen Sie bitte mit dem Verwendungszweck: „ÄrzteNetz Hamburg und netzwerk mensch für die Ukraine“ und mit Ihrer Adresse für die Zusendung der Spendenbescheinigung.

Auch medizinische Sachspenden werden angenommen. Kontaktieren Sie hierfür bitte direkt Herrn Dr. Yastrebov per E-Mail: olegdrakon@me.com

die Darstellung auch bewegter Strukturen. So schafft es die sog. Cardio-MRT das schlagende Herz darzustellen und Veränderungen der Herzmuskulatur und seiner Durchblutung zu erkennen. Trotz der technischen Fortschritte und immer hochauflösenderer Bilder ist auch für die Kernspintomographie die Gabe von Kontrastmittel (über eine Vene) oftmals nötig, um die jeweilige Fragestellung dezidiert zu beantworten und die Diagnose so einzugrenzen, dass anhand des Untersuchungsergebnisses eine klare Weiterbehandlung möglich ist. Ob und in welchem Umfang ein Kontrastmittel gegeben werden muss, prüft der Radiologe fallbezogen. Die Liegezeit im Kernspintomographen / MRT beträgt etwa 10 – 25 Minuten, je nach untersuchter Region. Patienten mit Implantaten wie beispielsweise Herzschrittmachern können nicht immer im MRT untersucht werden. Bei der Terminvereinbarung sollte also der zugehörige Implantatsausweis vorliegen. CT – Computertomographie Wozu braucht es noch das CT, die „kurze Röhre“, bei so viel Fortschritt in der Kernspintomographie? Auch die Computertomographie behält ihren Stellenwert in der modernen Diagnostik. Die CT ist die modernste Form der Röntgenuntersuchung und ermöglicht ebenfalls hochauflösende und dreidimensionale Bilder, auch größerer Körperabschnitte und dies bei wesentlich kürzerer Untersuchungszeit: in der Regel beträgt die Liegezeit im Gerät weniger als 5 Minuten. Die CT ist somit insbesondere für Notfalluntersuchungen geeignet, beispielsweise zum Ausschluss von Blutungen. Aber nicht nur dort. Eine Domäne der Computertomographie ist die Lungendiagnostik. Die CT ermöglicht hier eine detaillierte Darstellung des Lungengewebes und seiner feinen Strukturen. Auch ist es bei verschiedenen Fragestellungen zur Untersuchung des Bauchraumes angezeigt, eine Computertomographie durchzuführen, beispielsweise beim sog. Tumorstaging; hier können in einer Untersuchung die Lunge und der gesamte Bauchraum erfasst werden. Überall dort, wo eine klassische Röntgenuntersuchung des Knochens nicht ausreicht um eine Fraktur (Knochenbruch) so darzustellen, dass die Therapie entsprechend geplant werden kann, kommt auch hier Computertomographie zum Einsatz. Insbesondere bei der Planung von Operationen und auch nach erfolgten Operationen ist die Computertomographie eine wichtige Methode. Neben der Cardio-MRT leistet auch die Computertomographie einen wichtigen Beitrag zur Herzdiagnostik und ermöglicht eine Darstellung der Herzkranzgefäße. Auch die Computertomographie kommt häufig nicht ohne Kontrastmittel aus. Wie bei der Kernspintomographie wird der Radiologe die Indikation zur Kontrastmittelgabe und zur​

update medizin

Erkrankungen des Bewegungsapparates

Am 26. Februar lädt das Labor Dr. Heidrich & Kollegen bereits zum 12. Mal zum Hamburger Fortbildungstag update medizin ein. Das Thema der diesjährigen Hybridveranstaltung lautet: Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Namhafte Referenten werden praxisnah und interessant für eine lebendige fachübergreifende Veranstaltung sorgen.

Finden Sie hier alle Details

die Darstellung auch bewegter Strukturen. So schafft es die sog. Cardio-MRT das schlagende Herz darzustellen und Veränderungen der Herzmuskulatur und seiner Durchblutung zu erkennen. Trotz der technischen Fortschritte und immer hochauflösenderer Bilder ist auch für die Kernspintomographie die Gabe von Kontrastmittel (über eine Vene) oftmals nötig, um die jeweilige Fragestellung dezidiert zu beantworten und die Diagnose so einzugrenzen, dass anhand des Untersuchungsergebnisses eine klare Weiterbehandlung möglich ist. Ob und in welchem Umfang ein Kontrastmittel gegeben werden muss, prüft der Radiologe fallbezogen. Die Liegezeit im Kernspintomographen / MRT beträgt etwa 10 – 25 Minuten, je nach untersuchter Region. Patienten mit Implantaten wie beispielsweise Herzschrittmachern können nicht immer im MRT untersucht werden. Bei der Terminvereinbarung sollte also der zugehörige Implantatsausweis vorliegen. CT – Computertomographie Wozu braucht es noch das CT, die „kurze Röhre“, bei so viel Fortschritt in der Kernspintomographie? Auch die Computertomographie behält ihren Stellenwert in der modernen Diagnostik. Die CT ist die modernste Form der Röntgenuntersuchung und ermöglicht ebenfalls hochauflösende und dreidimensionale Bilder, auch größerer Körperabschnitte und dies bei wesentlich kürzerer Untersuchungszeit: in der Regel beträgt die Liegezeit im Gerät weniger als 5 Minuten. Die CT ist somit insbesondere für Notfalluntersuchungen geeignet, beispielsweise zum Ausschluss von Blutungen. Aber nicht nur dort. Eine Domäne der Computertomographie ist die Lungendiagnostik. Die CT ermöglicht hier eine detaillierte Darstellung des Lungengewebes und seiner feinen Strukturen. Auch ist es bei verschiedenen Fragestellungen zur Untersuchung des Bauchraumes angezeigt, eine Computertomographie durchzuführen, beispielsweise beim sog. Tumorstaging; hier können in einer Untersuchung die Lunge und der gesamte Bauchraum erfasst werden. Überall dort, wo eine klassische Röntgenuntersuchung des Knochens nicht ausreicht um eine Fraktur (Knochenbruch) so darzustellen, dass die Therapie entsprechend geplant werden kann, kommt auch hier Computertomographie zum Einsatz. Insbesondere bei der Planung von Operationen und auch nach erfolgten Operationen ist die Computertomographie eine wichtige Methode. Neben der Cardio-MRT leistet auch die Computertomographie einen wichtigen Beitrag zur Herzdiagnostik und ermöglicht eine Darstellung der Herzkranzgefäße. Auch die Computertomographie kommt häufig nicht ohne Kontrastmittel aus. Wie bei der Kernspintomographie wird der Radiologe die Indikation zur Kontrastmittelgabe und zur​

TIM Chat – die neuste Entwicklung bei der gematik

Viele sind derzeit mit der Einrichtung und Installation von KIM beschäftigt und scheitern an nicht lieferbarer Hardware oder Schnittstellen, die nicht funktionieren. Nach der Fristverlängerung soll KIM ab dem 1. Januar 2022 Pflicht sein, was bedeutet, dass eAUs ausnahmslos per KIM e-Mail verschickt werden können. Bisher ist zweifelhaft, ob das wirklich passieren wird. Unterdessen plant die gematik schon unter Hochdruck den nächsten Digitalisierungsschritt: TIM – den TI Messenger. Da wir uns als ÄrzteNetz auf die Fahne geschrieben haben, Sie über die neusten Entwicklungen im Bilde zu halten, soll in diesem Artikel kurz darauf eingegangen werden, was die Zukunft bringen wird.

Aufgabe der gematik ist es, die Kommunikation in der Medizinbranche zu digitalisieren – sicher und DSGVO-konform. Dem steigenden Bedürfnis nach schneller und geräteunabhängiger Kommunikation möchte die gematik nun mit der Entwicklung eines TI-Messengers (TIM) nachkommen. TIM soll wie jeder gängige Chat (z.B. WhatsApp oder Signal) funktionieren, dabei aber absolut sicher sein. 

Bei TIM soll vieles anders werden als bei KIM und damit könnte der Messenger genau das Kommunikationsinstrument sein, auf das viele Ärzt:innen und Praxen gewartet haben: TIM wird auf jedem Gerät nutzbar sein. Das bedeutet, dass per TIM über verschiedene Wege gechattet werden kann: in Form einer App auf Smartphone und Tablet, als Programm auf dem Computer oder direkt im Browser. Dabei ist für TIM kein Konnektor oder andere Hardware erforderlich und auch die Registrierung soll zwar sicher (z.B. mithilfe des HBAs), aber unkompliziert werden. Neu ist auch, dass TIM sich nicht nur auf Ärzt:innen, Praxen und Krankenhäuser fokussiert, sondern ebenso auf Privatärzt:innen und bald auch auf Krankenkassen und Patient:innen ausgeweitet werden soll. Ein Chat für alle involvierten Parteien. 

Für die Entwicklung geht die gematik neue Wege und bezieht Partner aus der Industrie mit ein, die bereits im Bereich ‘Instant Messaging’ etabliert sind. Die Idee der gematik ist, die Messenger/Chats aller Anbieter miteinander kompatibel zu machen, sodass der/die Nutzer:in den Messenger der Wahl nutzen kann und im Prinzip auch nur einen einzigen braucht. Im privaten Bereich würde das z.B. heißen, dass WhatsApp mit Signal kommunizieren kann. Um die Sicherheit zu gewährleisten und Standards zu etablieren, müssen sich medizinische Messenger im Markt in einem aufwendigen Verfahren von der gematik zertifizieren lassen und bekommen so das Label “TIM”.  

Laut gematik ist mit der ersten Veröffentlichung in Q2 2022 zu rechnen. Auch unser Kooperationspartner LifeTime wird sich von der gematik zertifizieren lassen. Wer LifeTime schon heute nutzen möchte, kann sich hier informieren: https://lifetime.eu/aerztenetz-hamburg
Als ÄrzteNetz Hamburg Mitglied erhalten Sie einen Rabatt. 

Einen kurzen und informativen Überblick zu TIM bietet dieses Video der gematik: Video.

Gerne bieten wir Ihnen auch einen digitalen Vortrag zu dem Thema an. Bei Interesse würden wir uns über eine kurze Rückmeldung in der Geschäftsstelle unter info@aerztenetz-hamburg.de freuen. 

ÄrzteNetz aktuell: unser neuer Fortbildungstag für Ärzt:innen

In diesem Jahr wird das ÄrzteNetz zum ersten Mal einen Fortbildungstag für Ärzt:innen veranstalten, zu dem wir Sie alle, Mitglieder und Nicht-Mitglieder herzlich einladen möchten. Viele von Ihnen haben es unsere wöchentlichen Newsletter bestimmt schon entnommen, aber wir möchten es nicht versäumen, Sie auf verschiedenen Kanälen darüber zu informieren. Der Fortbildungstag wird am 23. Oktober 2021 im Lindner Park-Hotel Hagenbeck stattfinden und 9 spannende Vorträge von namhaften Kolleg:innen beinhalten. Genauere Infos sowie das Anmeldeformular und unser Programm finden Sie hier www.aerztenetz-hamburg.de/aerztenetz-aktuell

Freuen Sie sich auf einen Tag unter Kolleg:innen und viel Zeit für fachlichen Austausch.

KIM (Kommunikation im Medizinwesen) – eine Einführung ins Thema

Liebe Netzmitglieder,

am 17. Februar haben wir Ihnen zusammen mit der Firma akquinet Health Service GmbH und der LifeTime GmbH eine Einführungs-Schulung zu KIM angeboten. Wer die Schulung verpasst hat, kann sich die Aufzeichnung hier noch anschauen. Die Schulungsunterlagen finden Sie hier mit einem Klick.

Anfang März soll mit interessierten Praxen ein Testlauf für das KIM-Angebot von akquinet mit LifeTime starten. Nach Bedarf werden wir anschließend weitere Schulungsangebote machen. Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns in der Geschäftsstelle.

Ihr ÄrzteNetz