Welt-Osteoporose-Tag 2019

Die Osteoporose ist eine systemische Skelettkrankheit, die sich durch abnehmende Knochenmasse und Verschlechterung der Knochenarchitektur auszeichnet. Die Folge ist vermehrte Knochenbrüchigkeit. Mit zunehmendem Alter verringern sich außerdem Muskelkraft und –koordination. Daraus resultiert eine G e b r e c h l i c h k e i t, die den Vorzügen einer steigenden Lebenserwartung dank medizinischem Fortschritt und trotz Verbesserung der allgemeinen Lebensbedingungen entgegensteht. Denn haben sich Frakturen einmal eingestellt, sind die Folgen häufig Pflegebedürftigkeit, Einschränkung der Mobilität, ja oft sogar das Ende eines selbstbestimmten Lebens. Von Schmerzen, einer umfangreichen Medikation und dem Risiko von Folgefrakturen ganz zu schweigen. So handelt es sich bei der Osteoporose weder um eine „Modediagnose“ noch um die Erfindung von Ärzten oder Pharmaindustrie.

Schließlich sind in Deutschland ca. 8 Mio. Menschen über 50 Jahren an Osteoporose erkrankt. Abgesehen von den direkten Behandlungskosten von ca. 12 Mrd. Euro/Jahr, von denen allein 75% für die Frakturversorgung aufgewendet wurden, waren nur 15 % der Kosten zur Prophylaxe weiterer Frakturen (zum Beispiel durch Medikamente) erforderlich.

Unser ärztliches Ziel sollte sein, in einem Land mit dem Anspruch auf qualitativ hochwertige Versorgung, die Osteoporose schon früh zu entdecken. Die Leitlinien des Dachverbandes für Osteologie empfehlen Vorsorgeuntersuchungen bei Frauen ab 60 und Männern ab 70 Jahren. Bestehen entsprechende Risikofaktoren (z.B. langjährige Cortisonmedikation, rheumatische oder neurologische Erkrankungen uvam.) natürlich auch früher.

Wir wollen Osteoporosepatienten noch vor der ersten Fraktur  als gefährdet erkennen und eine gezielte Diagnostik und Therapie bereithalten.

Im ÄrzteNetz Hamburg stehen zahlreiche Osteologen den Patienten mit Rat und Tat zur Verfügung. Ein Osteoporosenetzwerk koordiniert zusätzlich die Diagnostik und Therapie von Patienten im Anschluß an einen stationären Aufenthalt in einigen Hamburger Kliniken.

Gern informiert das ÄrzteNetz Hamburg über Ansprechpartner im Netz für Osteoporose. Melden Sie sich bei Fragen hierzu gerne in der Geschäftsstelle unter Tel 040 2000 4500.

Dr. med. Andreas Schüßeler
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Osteologe (DVO)

Internationale Woche der Gehörlosen

Am 29.09.2019 geht die Internationale Woche der Gehörlosen zu Ende. Mit verschiedenen Aktivitäten wurde so an den ersten Weltkongress der World Federation of Deaf (WFD) erinnert und auf die Situation von gehörlosen Menschen im Alltag aufmerksam gemacht.

Neben der Integration in alle sozialen Bereiche und der Hilfestellung in verschiedenen Lebenslagen (wie zum Beispiel durch Gebärdendolmetscher), nimmt aus medizinischer Sicht die Rehabilitation der Betroffenen durch eine Therapie mit Cochlea Implantaten einen hohen Stellenwert ein. HNO-Fachärzte aus dem ÄrzteNetz und die beteiligten Kliniken stehen in Hamburg gerne für Beratungsgespräche zur Verfügung. Früher war es teilweise erforderlich, längere Wegstrecken für eine gute operative Versorgung zurückzulegen. Inzwischen gibt es auch in Hamburg ein hervorragendes Netzwerk.

In einem aktuellen Beitrag für die NDR-Visite berichtet unser Mitglied, Dr. Thiemo Kurzweg, HNO-Facharzt, über die Rehabilitation von Schwerhörigen mit Hörgeräten. Zudem wird Professor Betz aus dem UKE zu Cochlea-Implantaten interviewt.  Sehen Sie hier den Beitrag aus NDR-Visite

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Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite des Deutschen Gehörlosen Bundes

Welt-Alzheimertag – 21.09.2019

Ein Beitrag unseres Vorstandsmitglieds Herrn PD Dr. Michael Rosenkranz

Vor gut 110 Jahren wurde von dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer erstmals eine hirnorganische Krankheit beschrieben, die bei meist älteren Menschen durch zunehmende Vergesslichkeit, Orientierungsstörung, Störungen des Denkvermögens und Wesensänderung gekennzeichnet ist: die Demenz vom Alzheimer-Typ. Die Erkrankung ist für rund zwei Drittel aller Demenzerkrankungen verantwortlich und damit die häufigste Demenzform. Viele Patienten werden unruhig, mitunter aggressiv oder entwickeln depressive Symptome. Auch das Urteilsvermögen und die Sprachfähigkeit lassen häufig nach.

Die Ursache der Alzheimer-Erkrankung ist bisher nicht geklärt. Wir wissen heute, dass Eiweißablagerungen im Gehirn (Beta-Amyloid und Tau) eine wichtige pathophysiologische Rolle spielen. Wodurch die Eiweißablagerungen ausgelöst werden ist bisher nicht bekannt.

Für den medizinischen Laien ist die Alzheimer-Krankheit nicht leicht von anderen Demenzformen zu unterscheiden. Die Diagnose wird durch einen Neurologen auf der Basis der Eigen- und Fremdanamnese, einer körperlichen neurologischen und psychiatrischen Untersuchung und weiterer Test- und Untersuchungsverfahren gestellt. Hierbei ist die frühzeitige Abgrenzung von anderen, teilweise gut behandelbaren oder sogar heilbaren Demenzursachen von größter Bedeutung.

Die zunehmenden Einschränkungen und Veränderungen wirken sich bei den Betroffenen immer stärker auf den Alltag aus, wodurch sie zunehmend auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Die Betreuung der zunehmend hinfälligen Patienten stellt für die Angehörigen meist eine riesige körperliche, psychische und auch finanzielle Herausforderung dar. Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen sind hierbei wichtige und hilfreiche Ansprechpartner für alle Beteiligten.

Der Verlauf der Erkrankung kann durch Medikamente und auch durch nicht-medikamentöse Behandlungsformen verzögert und positiv beeinflusst werden. Eine Heilung der Alzheimer-Krankheit ist bisher aber noch nicht möglich. Wichtig sind die frühe Diagnosestellung und rechtzeitige Einleitung geeigneter krankheitsmodifizierender und unterstützender Maßnahmen, damit die Betroffenen so lange wie möglich ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können.

Priv.-Doz. Dr. med. Michael Rosenkranz
Facharzt für Neurologie, Spezielle Neurologische Intensivmedizin, DEGUM Seminarleiter Stufe III
Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation
Ärztlicher Direktor der Albertinen-Krankenhaus/Albertinen-Haus gemeinnützige GmbH

Qualitätszirkel ÄrzteNetz – 26. September 2019

Minimalinvasive Chirurgie bei Abdominaltumoren

„Immer mehr Studien belegen, dass laparoskopische Operationstechniken auch für Patienten mit malignen Abdominaltumoren nicht nur perioperativ, sondern auch langfristig vorteilhaft sind.

Die minimalinvasive Chirurgie (MIC) ist das dominierende Verfahren bei Cholezystektomie, Appendektomie, Sigmaresektion wegen Divertikulitis und Hernienreparation. Lange Zeit bestand Unsicherheit, ob die Vorteile eines laparoskopischen Eingriffs (geringere postoperative Schmerzen, verkürzter Kranken­haus­auf­enthalt) auch bei Tumorresektionen zum Tragen kommen – ohne Einbuße der onkologischen Qualität. 

Seit einigen Jahren wird die MIC bei onkologischen Erkrankungen des oberen und unteren Gastrointestinaltrakts angewendet – und das mit guten Ergebnissen. Am häufigsten wird Darmkrebs laparoskopisch entfernt: Etwa 55 000 Neudiagnosen werden jährlich in Deutschland gestellt, wobei die Patienten zu diesem Zeitpunkt im Mittel 75 Jahre alt sind. 

Dennoch werden hierzulande nur etwa 20 %–30 % der Betroffenen minimalinvasiv operiert. Bei unseren europäischen Nachbarn liegen die MIC Operationen zum Teil bei 50 %–80 %. Voraussetzung für die Anwendung ist jedoch nicht allein die wissenschaftliche Erkenntnis, sondern auch die Fähigkeit des Chirurgen, gemeinsam mit seinem Team eine minimalinvasive Operation fachgerecht durchzuführen. Dies erfordert praktische Weiterbildung, Trainingskurse und Begleitung durch bereits erfahrene Kollegen.“

Wir freuen uns auf einen interessanten Fortbildungabend im Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg, auf dem Herr PD Dr. Dr. Uwe Johannes Roblick einen aktuellen Ausblick auf die Möglichkeiten der MIC geben wird. Die Veranstaltung wird von der Ärztekammer mit 5 Fortbildungspunkten anerkannt.
Bitte melden Sie sich über die Geschäftsstelle an.

Qualitätszirkel ÄrzteNetz – 29. August 2019

VSI – Digitale Zukunft in der Kopf-Hals-Chirurgie

Ohne CT-/ MRT ist eine sichere Tumor-Chirurgie im Kopf-Hals-Bereich heute kaum noch vorstellbar. Die anatomischen Strukturen werden durch den Chirurgen nach Sichtung des Bildmaterials engrammiert und für die OP genutzt.

Aber wie wäre es, wenn die CT-/MRT-Bilder durch eine spezielle Software als Hologramm in das Sichtfeld des Chirurgen eingeblendet würden?

Im Marienkrankenhaus Hamburg findet diese weltweit neuartige digitale Technologie mit Hilfe der Hololens-Brille bereits im OP-Saal Anwendung. Und weitere Anwendungen sind bereits geplant.

Ein Bericht über den aktuellen Stand von Herrn Dr. Hans-Jürgen von Lücken, Oberarzt der HNO-Klinik im Marienkrankenhaus
Wir freuen uns über interessiertes Fachpublikum. Bitte melden Sie sich über die Geschäftsstelle an.

Der zweite Referent dieses Abends ist Herr PD Dr. Dr. Felix Blake, M.Sc., aus der MKG am Kurpark in Bad Oldesloe. Sein Vortrag behandelt das Thema „Möglichkeiten der plastischen Deckung im Kopf-Hals-Bereich“.

PD Dr. Dr. Felix Blake, Msc

22. Juni – Team ÄrzteNetz am Start

Bei schönstem Wetter starteten dieses Jahr unter der ÄrzteNetz-Flagge gleich zwei motivierte fröhliche Läufergruppen beim Hamburg Comercial Bank Run, um gemeinsam mit ca. 18200 weiteren Läufern die Initiative „Kinder helfen Kindern“ zu unterstützen.
Vielen Dank für diesen tollen Einsatz an die HNO-Praxis Dres. Steidtmann und Paps und die Labore Dr. Fenner und Kollegen sowie Dr. Heidrich & Kollegen!

Fotocredit Witters GmbH
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Setzen auch Sie mit Ihrem Praxisteam ein Zeichen für die Gesundheit! Melden Sie sich in der Geschäftstelle für weitere Informationen.

25. Juni – Welttag der Weißfleckenkrankheit

2011 von Steve Haragadon ins Lebens gerufen, soll dieser Welttag das internationale Bewusstsein für diese Erkrankung schaffen. Lesen Sie hier einen Beitrag von Herrn Dr. Christoph Kuwert, in dem er auch von einer möglicherweise neuen Therapieform berichtet.

Bei der Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) kommt es an der Haut zu einem Verlust des Hautpigments Melanin. Unter der Erkrankung leidet ca 1 % der Weltbevölkerung, d.h. ca 75 Millionen Menschen. In der Hälfte der Fälle beginnt die Erkrankung vor dem 20. Lebensjahr. Die Vitiligo kommt gehäuft vor in Assoziation mit Autoimmunerkrankungen wie der Hashimoto-Thyreoiditis, der perniziösen Anämie, dem Typ I Diabetes mellitus, der Alopecia areata und der Addison-Krankheit. 
Neben einer erblichen Veranlagung spielt möglicherweise eine Fehlregulation des Immunsystems eine Rolle.  

Vitiligo ist nicht ansteckend.

Für viele Patienten stellt die Pigmentstörung eine erhebliche kosmetische Beeinträchtigung dar und führt zu einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität.

Medizinisch gibt es leider bisher kaum Möglichkeiten, die Erkrankung wirksam zu behandeln. Bisherige Standardtherapien beruhen auf einer Aktivierung der Pigmentsystems der Haut mit UV-Licht Bestrahlungen (UV-B 311 nm) mit oder ohne Lichtsensibilisatoren z.B. in Cremeform. Die Ansprechraten sind leider gering, sodass sich viele Patienten unter Berücksichtigung der Nebenwirkungen (erhöhtes Hautkrebsrisiko durch UV Bestrahlungen) gegen eine Therapie entscheiden.

Auf dem amerikanischen Dermatologen Kongress im März 2019 wurde über neue molekulare Therapieansätze berichtet, welche neue Hoffnung für Vitiligo Patienten bergen. So sind als therapeutische Ziele bestimmte Moleküle (Jak Inhibitoren, Interferon gamma Interleukin 15) identifiziert worden, welche bereits in Studien mit viel versprechenden ersten Ergebnissen untersucht werden. Es ist gut vorstellbar, dass wir in naher Zukunft endlich therapeutische Ansätze zur Verfügung haben, um diesen Patienten zu helfen.

21. Juni – Deutscher Lebensmittel-Allergietag 2019

2008 wurde der Deutsche Lebensmittel-Allergietag vom Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. ins Leben gerufen, um auf Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien aufmerksam zu machen. Zum heutigen 11. Jahrestag lesen Sie hier einen Beitrag von Herrn Dr. Thiemo Kurzweg, Facharzt für HNO-Heilkunde, HNO-Praxis Eidelstedter Platz.

Allergien gegen Lebensmittel können unterschiedliche Symptome verursachen. Neben eher harmlosen Empfindungsstörungen im Mund, dem sogenannten oralen Allergiesyndroms, kann es zu lebensbedrohlichen Allergieschock-Symptomen nach Genuss kleinster Mengen von Allergenen kommen. Wie der Körper auf die Nahrungsmittel reagiert, hängt von der Art der Sensibilisierung ab. Die häufigsten Reaktionen auf Lebensmittel entstehen durch sekundäre Sensibilisierungen (auch Kreuzallergie genannt) bei Pollenallergikern und bei gegen Hausstaub sensibilisierten Patienten. Gräserpollenallergiker können zum Beispiel auf Getreideprodukte, Hülsenfrüchte sowie auf Tomaten reagieren. Die Reaktionsstärke ist in der Regel geringer ausgeprägt als bei primären Lebensmittelallergien und während der Pollenflug-Phase verstärkt. Zudem sind die Reaktionen dosisabhängig: Es kann zu Kribbeln im Mund und Schwellungsgefühl aber auch zu Magen-Darm Symptomen kommen.
Die Abgrenzung zu den meist schwerer verlaufenden primären Lebensmittelallergien können Allergologen durch eine gezielte Befragung und Untersuchung vornehmen. Hilfreich sind dabei Blutteste, die zeigen können, ob Sensibilisierungen auf bestimmte hitzestabile Proteine vorliegen. Ist das der Fall, ist besondere Vorsicht beim Genuss dieser Lebensmittel angezeigt.
In Deutschland gibt es keinen gesonderten Facharzt für Allergologie. Allergologische Kompetenz finden Patienten bei Ärzten mit der Zusatzbezeichnung Allergologie (in der Regel HNO-Fachärzte, Kinderärzte, Innere Medizin, Lungenfachärzte). Eine pharmaunabhängige Plattform für Informationen über Allergien bietet: Mein Allergieportal

Welt-Blutspendertag 2019

Seit 15 Jahren wird am 14. Juni, dem Geburtstag Karl Landsteiners – dem Entdecker der Blutgruppen, der Welt-Blutspendertag begangen. Dieses Jahr unter dem Motto „Sicheres Blut für alle“.
Lesen Sie hier in einem Beitrag von Herrn Dr. med. Lutz Scherlitzky, Transfusionsmediziner und Leiter des Labors der Hämatologisch-Onkologischen Praxis Altona (HOPA), warum Blutspenden wichtig sind und was mit dem gespendeten Blut passiert.

Blut spenden rettet Leben. So einfach ist es auf den Punkt zu bringen. Die Ärzte der HOPA versorgen täglich schwer kranke Patienten, die ohne Spenderblut nicht weiterleben könnten.
Was viele nicht wissen: Der größte Anteil gespendeten Bluts geht nicht etwa an Unfallopfer, sondern an Menschen mit Krebserkrankungen: 19 Prozent, also fast ein Fünftel der Blutspenden, kommen in der Onkologie zum Einsatz. Durch die in der Krebstherapie häufig verabreichten Zytostatika kann es beispielsweise zu einer Verminderung der Blutbildung im Knochen kommen. Das wiederum kann zu einer Anämie führen, welche die Gabe von Blutpräparaten erforderlich macht.

Insgesamt werden in Deutschland pro Jahr etwa 4 Millionen Blutspenden von ca. 2,7 Millionen Blutspendern entnommen. 75 Prozent des Blutbedarfs werden vom Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes abgedeckt. In Hamburg und Schleswig-Holstein zählte das DRK rund 122.000 Blutspenden. Das Durchschnittsalter der Spender liegt bei etwa 46 Jahren, das der Erstspender bei 30 Jahren.

Seit 2011 verzeichnet das DRK einen leichten, aber kontinuierlichen Rückgang der Blutspender – bei gleichbleibenden Bedarf. Ferien, Feiertage und auch Großereignisse wie eine Fußballweltmeisterschaft sorgen zusätzlich für eine kurzfristige Minderung der Spendebereitschaft – mit gravierenden Folgen. So kann es in Ausnahmefällen dazu kommen, dass auf Präparate ausgewichen werden muss, die zwar kompatibel, aber nicht blutgruppengleich sind. Diese Übergangslösung birgt die Gefahr, dass der Patient irreguläre Antikörper bildet und es im weiteren Verlauf zu einer Transfusionsreaktion kommen kann.

Umso wichtiger ist es, Tage wie den Welt-Blutspendertag zu nutzen, um die Aufmerksamkeit für die Wichtigkeit von Blutspenden zu erhöhen. Der Tag wurde auch und in erster Linie initiiert, um die Blutspender zu ehren – absolut wichtig und richtig, denn diese Menschen sind wahre Lebensretter.
Die Blutabnhame selbst dauert nur 5-10 Minuten. Ein kleiner Aufwand, wenn man bedenkt, dass man mit nur einer Blutspende bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten helfen kann.
Weitere Informationen und Blutspendetermine finden sich auf der Website des DRK-Blutspendedienstes: www.blutspende.de

Qualitätszirkel ÄrzteNetz: Ein Jahr Datenschutzgrundverordnung

Seit einem Jahr gilt die DSGVO auch in allen Praxen. Was hat sich seither getan? Wo liegen noch Defizite? Wie sind die ersten Erfahrungen aus der juristischen Betrachtung?

Wir betrachten in unserer Veranstaltung am 20.06.2019 in der Bucerius Law School nicht nur die theoretischen, sondern auch die konkreten Angriffe auf unsere Praxis-Infrastruktur und zeigen Ihnen auf, welche Absicherungsmöglichkeiten es gibt. Die Teilnahme wird allen Praxisinhabern dringend empfohlen.
Hier geht es direkt zur Anmeldung