Risikobewertung nach Kontakt zu COVID

Herr Dr. Kurzweg und Praxis haben untenstehende Risikobögen erstellt, die es Ihnen erleichtern sollen, die Situation besser einschätzen und handeln zu können, nachdem Kontakt der Mitarbeiter*Innen oder Ärzt*Innen mit COVID stattgefunden hat. Die Bögen wurden mit Hilfe der Vorgaben vom RKI erarbeitet.

Zum Download finden Sie die Dokumente auch unter folgendem Link

Rundschreiben der KV Nr. 73: Corona-Tests für Reise-Rückkehrer – Optionen, Termine, Abrechnung

Behörde erweitert Test-Optionen für Bürger

Die „Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration“ hat weiteren Bevölkerungsgruppen einen Zugang zu einem Corona-Test eröffnet. Auf der Basis der entsprechenden Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums müssen nun Personen, die vom Gesundheitsamt individuell dazu aufgefordert wurden und Menschen, die in ein Alten- oder Pflegeheim einziehen oder in eine Rehabilitationseinrichtung überwiesen werden, einen Corona-Test absolvieren. Die Behörde hat die KV mit der Durchführung beauftragt.

Kontaktpersonen: Menschen, die mit positiv getesteten Menschen in Kontakt waren, können vom Gesundheitsamt aufgefordert werden, einen Test durchführen zu lassen. Solche Kontakte können beispielsweise bei einem Restaurant-Besuch entstanden sein. Niemand kann sich selbst zu einer Kontaktperson ernennen; dies ist nur und ausschließlich über das Gesundheitsamt möglich.

Diese Kontaktpersonen sollen in der Regel durch den fahrenden Notdienst (Arztruf Hamburg 116 117) getestet werden. Die Abrechnung erfolgt dann über die GOP 98245 und ist mit 95 Euro dotiert; die Labor-Anforderung erfolgt über das OEGD-Formular, das in den Einsatzwagen vorrätig sein wird. Jede weitere Kontaktperson, die im Rahmen eines solchen Besuches getestet wird, muss mit der GOP 98246 abgerechnet werden, das Honorar beträgt 25 Euro.

Kostenträger sind die zuständigen Gesundheitsämter. Das zuständige Gesundheitsamt erlässt die Aufforderung an die Kontaktperson, sich testen zu lassen. Sie können das Gesundheitsamt dieser Aufforderung entnehmen. Um eine Abrechnung möglich zu machen, haben wir den Gesundheitsämtern IK- und VK- Nummern zugeordnet. Diese sind in der Abrechnung an Stelle einer Krankenkasse-IK- bzw. VKNR einzugeben.

  • Gesundheitsamt Altona (IK 100002805, VKNR 02805)
  • Gesundheitsamt Bergedorf (IK 100002806, VKNR 02806)
  • Gesundheitsamt Eimsbüttel (IK 100002807, VKNR 02807)
  • Gesundheitsamt Hamburg-Mitte (IK 100002808, VKNR 02808)
  • Gesundheitsamt Hamburg-Nord (IK 100002809, VKNR 02809)
  • Gesundheitsamt Harburg (IK 100002810, VKNR 02810)
  • Gesundheitsamt Wandsbek (IK 100002811, VKNR 02811)

Es ist nicht auszuschließen, dass solche Personen auch in der Praxis um einen Test nachsuchen. Hierfür werden ebenfalls 25 Euro vergütet (GOP 98246). Für die Abrechnung müssen Sie Namen, Geburtsdatum und Adresse der Kontaktperson sowie die IK/VKNR und den Namen des jeweilig beauftragenden Gesundheitsamtes angeben. Die IK- und VKNR müssen per Hand im PVS hinterlegt werden. Wählen Sie hierfür im Praxisverwaltungssystem (PVS) unter Stammdaten „Neue Krankenkasse hinzufügen“. Anschließend gelangen Sie in den Krankenkassenstamm, in dem Sie die neue Kasse anlegen. Hier können Sie die Daten des Kostenträgers eintragen. Bei Fragen zur Eingabe im PVS wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Vertriebspartner oder Systembetreuer.

Alten- und Pflegeheim, Überweisung zur stationären Rehabilitation: „Ältere, behinderte oder pflegebedürftige Menschen“ (Infektionsschutzgesetz), die in ein entsprechendes Alten- oder Pflegeheim einziehen, müssen vor dem Einzug ebenfalls auf das SARS CoV-2-Virus getestet werden. Gleiches gilt für Menschen, die eine stationäre Rehabilitation in Anspruch nehmen wollen. Die entsprechenden Personen erhalten vom betroffenen Alten- oder Pflegeheim oder der Reha-Einrichtung einen OEGD-Schein, den sie beim Arzt zur Legitimation vorlegen müssen. Für die Testung gilt die GOP 98244, das Honorar beträgt 25 Euro.

Für die Abrechnung müssen Sie Namen, Geburtsdatum und Adresse der Person sowie die Daten des Kostenträgers (VKNR 02813, Sozialbehörde G21-Covid-19) angeben Die VKNR muss ebenfalls per Hand im PVS hinterlegt werden.

Abrechnung Labor: Das Honorar für die entsprechende Labordiagnostik beträgt 50,50 € (inkl. Versandmaterial und Transportkosten). Die Abrechnung erfolgt monatlich über die KV Hamburg. Für Fragen im Zusammenhang mit dem Abrechnungsverfahren der Laborleistungen wenden Sie sich bitte an Herrn Bechtloff (Tel.: 040/ 22802 353; timo.bechtloff@kvhh.de).

Eine aktuelle Übersicht der verschiedenen Testanlässe/ Personengruppen/Abrechnungswege finden Sie auf der Internetseite: (https://www.kvhh.net/media/public/db/media/1/2010/02/193/corona-testsin-praxenbersicht_2.pdf)

Nutzen Sie die Online-Reservierung für Corona-Test-Termine!

Wenn Sie in Ihrer Praxis Corona-Tests durchführen, bietet Ihnen die KV Hamburg die Möglichkeit an, entsprechende Termine online buchen zu lassen. Dieser sehr aufwandsarme Weg hat sich bereits bei der Installierung der „Infektpraxen“ im April bewährt. Sie können so viele Termine oder Blockzeiten in der Terminplattform der TSS einstellen, wie Sie mögen.

Die Bürger sollen künftig einen Termin zur Testung auf Corona über die Homepage www.116117.de selbständig buchen können. Wir werden diese Möglichkeit freischalten, sobald ausreichend Termine eingetragen sind. Hierzu wurde für jeden Arzt ein zusätzliches Terminprofil in der Datenbank der TSS zur Verfügung gestellt, das den Zusatz „Untersuchung auf Coronavirus“ beinhaltet. Dieses Terminprofil können Sie nutzen, um Termine zur Coronatestung freizugeben. Ob Sie diese Möglichkeit nutzen wollen oder nicht, ist Ihnen freigestellt. Bitte beachten Sie aber, dass die aktuelle Verpflichtung zur Meldung von regulären TSS-Terminen weiterhin besteht.

Die Einstellung der Termine auf die Coronatestung erfolgt auf die gleiche Weise, wie die Einstellung der regulären TSS-Termine. Achten Sie jedoch bitte zwingend darauf, dass bei der Termineinstellung die Profile nicht verwechselt werden. Wenn Sie Hilfe bei der Einstellung der Termine benötigen, hilft Ihnen das Infocenter unter der Tel. 22802-900 gern weiter. Anleitungen zum Einstellen finden Sie außerdem auf der Homepage der KV Hamburg unter www.kvhh.net/kvhh/pages/index/p/1012.

Abrechnungshinweise für Testungen bei Reiserückkehrern

In den Ausgaben 71 und 72 des Telegramms haben wir Sie bereits über die Besonderheiten des Leistungsumfanges, sowie der Labor-Beauftragung und der Vergütung der Corona-Testung bei Reiserückkehrern aus dem Ausland informiert. An dieser Stelle reichen wir Ihnen nun die erforderlichen Informationen zur Abrechnung nach.

Durchgeführt werden darf die Abstrichentnahme von Vertragsärzten, von KV- betriebenen Testzentren sowie von Privatärzten. Die Veranlassung der Testung erfolgt auf dem Muster OEGD. Bis dies über den PAV bezogen werden kann, können Sie hierfür übergangsweise das Muster 10c verwenden. Nicht-Vertragsärzte müssen der KV-Hamburg vorab mitteilen, dass Sie eine Testung gemäß RVO § 4 Abs. 2 Nr. 4a durchführen und abrechnen möchten. Die Teilnahme der Nicht- Vertragsärzte muss formlos per Email (corona-ausland@kvhh.de) angezeigt werden.

Die Vergütung für alle mit dem Abstrich verbundenen Leistungen (Abstrich, Beratung und ggf. Ausstellung eines ärztlichen Zeugnisses über das Testergebnis) mit Ausnahme der Laborleistungen beträgt pauschal 15 Euro. Gebührenordnungspositionen des EBM wie z. B. die Grund-/ Versicherten- oder Konsultationspauschale sind parallel nicht abrechnungsfähig.

Die Abrechnung der Abstrichentnahme und Test-Beauftragung erfolgt quartalsweise, jedoch nicht über die reguläre Quartalsabrechnung. Stattdessen muss ein gesonderter Weg mit einer eigenständigen Abrechnungserklärung und einer auszufüllenden Häufigkeitstabelle gegangen werden (beide Dokumente erhalten Sie zum Download auf unserer Homepage unter https://www.kvhh.net/kvhh/pa- ges/index/p/1409).

1. Abrechnungserklärung
Die Abrechnungserklärung drucken Sie sich aus, versehen diese mit Ihrem Praxisstempel und Ihrer Unterschrift, ergänzen falls erforderlich die weiteren Felder und schicken das Dokument eingescannt und als PDF gespeichert per Email an corona-ausland@kvhh.de.

2. Häufigkeitstabelle
Die von Ihnen durchgeführten Abstriche müssen in einer Häufigkeitstabelle festgehalten und am Quartalsende zur Abrechnung eingereicht werden.
– Sie füllen alle erforderlichen Felder aus (Name, Vorname, LANR, Anzahl der Abstriche)
– Wichtig: Sie geben die Anzahl der Abstriche je Monat an
– Am Quartalsende schicken Sie uns die Tabelle im Excel-Format (.xlsx) ebenfalls per Email an corona-ausland@kvhh.de.

Die für die Abrechnung zu übermittelnden Daten dürfen keinen Bezug zur getesteten Person aufweisen. Die personengebundene Dokumentation erbrachter Leistungen muss jedoch in der Praxis erfolgen und ggf. auf Nachfrage der KV Hamburg nachweisbar sein.

Die Kosten für die Labordiagnostik nach der RVO werden bis zu einem Betrag von 50,50€ (inkl. Versandmaterial und Transportkosten) übernommen. Die Abrechnung erfolgt monatlich über die KV Hamburg. Für Fragen im Zusammenhang mit dem Abrechnungsverfahren der Laborleistungen wenden Sie sich bitte an Herrn Bechtloff (Tel.: 040/ 22802 353; timo.bechtloff@kvhh.de).

Alle stets aktuellen Informationen hierzu erhalten Sie auch auf unserer Homepage sowie in der Sonderausgabe „Corona“ des Abrechnungs-Newsletters.

Keine Tests für Schulklassen und Kitas in Arztpraxen

Immer mal wieder werden ganze Schulklassen – vor allem aus der Grundschule – und Kita-Kinder zu Tests in die Praxen niedergelassener Ärzte geschickt. Hintergrund ist in der Regel, dass in der Klasse oder der Kita ein Kind positiv getestet worden war. Dieses Vorgehen entspricht nicht den Absprachen zwischen KV und Schuldbehörde, die Tests können in den Praxen nicht durchgeführt und abgerechnet werden. Daran ändern auch telefonische Voranmeldungen in den Praxen nichts.

Solche Klassen oder Kitas werden vom DRK nach Aufforderung durch die Schulbehörde getestet. Im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung gibt es hierfür keine Abrechnungsmöglichkeit. Wenn Sie mit einem solchen Ansinnen konfrontiert wurden, bitten wir Sie schriftlich um Mitteilung, damit wir die Schulbehörde informieren können (infocenter@kvhh.de).

Ärzte dürfen keine Quarantäne anordnen

Einige Ärztinnen und Ärzte verbieten getesteten Personen, ihre Wohnung zu verlassen, zumindest bis zum Vorliegen des Testes. Zu solch einer quarantäne- ähnlichen Anordnung sind Ärzte nicht befugt; dies kann nur das Gesundheitsamt. Ärzte können lediglich die Empfehlung aussprechen, sich nicht in die Öffentlichkeit zu begeben. Wenn die Diagnose ein entsprechendes Ergebnis erbringt, kann auch eine AU ausgestellt werden.

Laborergebnisse: Hinweise zur Benachrichtigung

Aufgrund des stark erhöhten Anrufaufkommens bei der KVH, möchten wir bezüglich der Veröffentlichung von Testergebnissen noch ein paar Hinweise mitteilen, die Sie den Patienten mit auf den Weg geben können.

Die Testergebnisse aus den Testzentren der KVH (Farmsen/Altona), den Notfallpraxen und aus dem fahrenden Notdienst (116117) sind für die Patienten unter Verwendung der Labornummer über die Homepage der KVH (https://www.kvhh.net/kvhh/pages/index/p/1424) einsehbar.

Die Ergebnisse können in der Regel 2-3 Werktage nach Abstrichentnahme eingesehen werden. Erfolgt der Abstrich zum oder am Wochenende, kann sich die Veröffentlichung entsprechend verlängern. Da die Labore stark ausgelastet sind, kann es grundsätzlich zu zeitlichen Verzögerungen bei der Bearbeitung der Proben und damit zu einer verzögerten Veröffentlichung der Ergebnisse kommen. Die Veröffentlichungen werden regelmäßig aktualisiert.

Amtliche Veröffentlichungen

Auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg www.kvhh.de wird unter der Rubrik „Recht und Verträge / Amtliche Bekanntmachung“ Folgendes bekannt gegeben:

Verträge:
Vertrag zur Durchführung von Testungen auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) mit der Freien- und Hansestadt Hamburg, vertreten durch die Behörde für Arbeit, Gesundheit Soziales, Familie und Integration (Sozialbehörde) auf der Grundlage des § 6 Abs. 2 der Verordnung zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, ab 19.August 2020

Quelle: https://www.kvhh.net/media/public/db/media/1/2009/10/72/nr-73-vom-2020-08-24.pdf

Rundschreiben KV Hamburg: Corona Test-Zentren, Reiserückkehrer, Abrechnungshinweise

Test-Zentren sollen Arztpraxen entlasten

Über die Sinnhaftigkeit der Teststrategie der Politik lässt ich trefflich streiten. So liegt die „Trefferquote“ der Testzentren am Flughafen und unserer eigenen um die 1 Prozent – und damit unter dem Durchschnitt der Quote, die wir in den vergangenen Monaten im Arztruf Hamburg hatten. Ob sich der enorme Aufwand und die Blockierung der Testkapazitäten hierfür lohnt, darf durchaus hinterfragt werden.

Gleichwohl haben die Reiserückkehrer nicht nur einen Anspruch auf diese Testung, sondern – sofern sie aus einem Risikogebiet kommen – sie sind sogar verpflichtet, den Test durchführen zu lassen. Um Ihre Arztpraxis vor einem unkontrollierten Ansturm solcher Menschen zu schützen, haben wir uns entschlossen, Testzentren einzurichten, in denen nur Testabstriche genommen werden.

Jeweils ein Zentrum haben wir in den Notfallpraxen in Altona nd Farmsen eingerichtet, ein weiteres wird in der Nähe von Hbf und ZOB folgen. Die Zentren werden enorm gut angenommen, es wird nahezu ohne Pause abgestrichen.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Abkehr von der bisherigen Strategie der KV Hamburg in Ihrem Sinne gehandelt haben. Die vom Bundesgesundheitsministerium dekretierte ärztliche Vergütung von 15 Euro pro Abstrich ist nicht attraktiv und allenfalls dann akzeptabel, wenn die Testungen konzentriert und in hoher „Taktzahl“ erfolgen. Dies ist nicht zu gewährleisten, wenn die Testwilligen in den normalen Praxisablauf integriert werden sollen.

Trotzdem kann natürlich jeder Arzt auch solche Abstriche anbieten. Wir wissen, dass dies häufig in „Infektionssprechstunden“ konzentriert wird – einmal, um die infektiösen von den nicht infektiösen Patienten zu trennen aber auch, um die Schutzmaßnahmen effizient einsetzen zu können. Für den Fall, dass Sie solche Sprechstunden eingerichtet haben, bieten wir Ihnen an, diese über unserer Temrinvergabeplattform buchen zu lassen.

Buchungsmöglichkeit für Corona-Test-Termine

Zur Erleichterung der Durchführung der o. g. Testungen hat die KV Hamburg die Möglichkeit geschaffen, dass die Patienten einen Termin zur Testung auf Corona über die Termminplattform buchen. Hierzu wird für jeden Arzt ein zusätzliches Terminprofil in der Datenbank der TSS zur VErfügung gestellt, das den Zusatz „Untersuchung auf Coronavirus“ beinhaltet. Dieses TErminprofil können Sie nutzen, um Termine zir Coronatestung freizugeben. Ob Sie diese Möglichkeit nutzen wollen oder nicht, ist Ihnen freigestellt. Bitte beachten Sie aber, dass die aktuelle Verpflichtung zur Meldung von regulären TSS-Terminen weiterhin besteht.

Die Einstellung der Termine auf die Coronatestung erfolgt auf die gleiche Weise, wie die Einstellung der regulären TSS-Termine. Achten Sie jedoch bitte zwingend darauf, dass bei der Termineinstellung die Profile nicht verwechselt werden. Wenn Sie Hilfe bei der Einstellung der Termine benötigen, hilft Ihnen das Infocenter unter der Tel. 22802-900 gern weiter. Anleitungen zum Einstellen finden Sie außerdem auf der Homepage der KV Hamburg unter www.kvhh.net/kvhh/pages/index/p/1012.

Veranlassung der Testungen bei Reiserückkehrern aus dem Ausland

Veranlasst werden die Testungen bei Reiserückkehrern aus dem Ausland, unabhängig davon, ob es sich um ein Risikogebiet handelt, oder nicht, mittels dem Formular „OEGD“. Hierzu sind die neuen Felder „RVO“ und „§4 Nr. 4a) RVO Auslandsaufenthalt“ anzukreuzen. – Da dieses Formular jedoch voraussichtlich erst im September zur Verfügung steht, wird alternativ auf das Formular „Muster 10C“ zurückgegriffen. Hierzu trägt der Arzt das Wort „Rückkehrer“ unter der Zeile „Test nach Meldung erhöhtes Risiko durch Corona-Warn-App“ ein. Steht Ihnen auch dieses Formular nicht zur Verfügung, benutzen Sie das Formula „Muster 10“. Hier markieren Sie das Formualr mit dem Hinweis „Rückkehrer“.

Abrechnungshinweise für Testungen bei Reiserückkehrern aus dem Ausland

Die Abstrichentnahme sowie die Test-Veranlassung für Reiserückkehrer aus dem Ausland werden nicht in der normalen Quartalsabrechnung abgerechnet. Anlehnend an die Abrechnung der Laborleistungen, möchten wir auch für diese Leistungen einen möglichst unbürokratischen Weg der Abrechnung gestalten.

Die Bedingungen hierzu befinden sich aktuell in interner Abstimmung. Fest steht jedoch schon, dass die zur Abrechnung übermittelten Daten keinen Bezug zur getesteten Person aufweisen dürfen. Dennoch die Dokumentation in der Praxis namentlich erfolgen muss.

Quelle: https://www.kvhh.net/media/public/db/media/1/2009/10/72/nr-72-vom-2020-08-13.pdf

Übersicht der KBV: Tests auf SARS-CoV-2 in der Arztpraxis

Viele Arztpraxen werden derzeit mit Testwünschen von Urlaubsrückkehrern konfrontiert. Zum aktuellen Stand der Dinge bezüglich des Ablaufs dieser Testungen hat die KBV ein Schaubild veröffentlicht, das wir hier gerne mit Ihnen teilen möchten:

Quelle: https://www.kbv.de/media/sp/KBV_UebersichtCoronatest.pdf

KV Hamburg Information zur Testung von Lehrkräften und Beschäftigten an Hamburger Schulen

Anspruch

  • Anspruch hat jeder Beschäftigte an einer Schule in Hamburg, also beispielsweise Lehrer, Sekretariatskräfte oder Hausmeister.
  • Der Anspruch beginnt mit dem letzten Tag der Schulferien am 5. August 2020
  • Der Vertrag läuft zunächst erst einmal bis zum 2. Oktober 2020
  • Der Berechtigte erhält zur Legitimation einen Berechtigungsschein der Schulbehörde; diesen bringt er zum Arztbesuch mit.
  • Der Berechtigungsschein wird in der Arztpraxis aufbewahrt; er ist nicht zur Abrechnung einzureichen.
  • Der Arzt/die Arztpraxis informiert den Berechtigten über das Testergebnis
  • Gilt für GKV-Versicherte und Nicht-GKV-Versicherte

Abstrich

  • Gemäß Vertrag dürfen nur Vertragsärzte mit Sitz in Hamburg den Abstrich vornehmen.
  • Der Arzt erhält 25 Euro pro Abstrich. Abgerechnet wird die Nummer 98243.
  • Die Abrechnungen von Arzt und Labor müssen unter der VKNR 02804 erfolgen, damit die Kosten identifiziert und der Schulbehörde in Rechnung gestellt werden können.
  • Die VKNR 02804 muss per Hand im PVS hinterlegt werden. Wählen Sie hierfür im Praxisverwaltungssystem (PVS) unter Stammdaten „Neue Krankenkasse hinzufügen“. Anschließend gelangen Sie in den Krankenkassenstamm, in dem Sie die neue Kasse anlegen. Hier können Sie die Daten des Kostenträgers (Behörde für Schule und Berufsbildung [BSB], VKNR 02804, gültig ab 01.07.2020) eintragen. Zusätzlich ist die IK-Nr.000002804 zu verwenden. (Bei Fragen zur Eingabe im PVS wenden SIe sich bitte an Ihren zuständigen Vertriebspartner oder Systembetreuer.)
  • Die Auszahlung der entsprechenden Gelder erfolgt mit der Quartalsberechnung.

Formular

  • Zur Anforderung beim Labor wird das Muster 10 (nicht 10 C!) genutzt.

Beauftragung Labor

  • Das Labor wird vom Arzt ausgesucht.
  • Laborärzte rechnen die GOP 32811 für den Nukleinsäurenachweis und die GOP 12221 für die ärztliche Leistung ab. Mit der Pauschale 40101 werden die Kosten ür Transport und Übermittlung des Untersuchungsergebnisses erstattet.

Übermittlung Testergebnis durch das Labor

  • An die Arztpraxis, die den Test veranlasst hat.

Kodieren nach ICD-10 durch die Arztpraxis

  • Kodierung der Testung: Z11 G Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf infektiöse und parasitäre Krankheiten und U99.0 G Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf SARS-CoV-2
  • Im Falle eines negativen Testergebnisses ändert sich die Kodierung nicht.
  • Bei positivem Testergebnis ist wie folgt zu kodieren: U07.1 G COVID-19, Virus nachgewiesen und Z22.8 G Keimträger sonstiger Infektionskrankheiten.

Meldepflichten

  • Meldung aller klinisch-epidemologischen Verdachtsfälle, aller laborbestätigten COVID-19-Fälle und aller Krankheits- und Todesfälle sowie Meldung nach Genesung eines COVID-19-Patienten – innerhalb von 24 Stunden an das jeweilige Gesundheitsamt

Quelle KVH Kassenärztliche Vereinigung Hamburg Stand 6.08.2020

Rundschreiben KV Hamburg: Corona-App, Rettungsschirme und das Neuste

Corona-Test für Symptomfreie nur auf Anweisung des Gesundheitsamtes

Auch nach der Verabschiedung der Verordnung zur Testung von symptomfreien Menschen auf das SARS CoV-2-Virus besteht kein individueller Anspruch auf diesen Test. Er muss in jedem Fall durch das Gesundheitsamt angeordnet werden – entweder individuell oder als Gruppe. Die Einzelheiten hierzu werden derzeit von der „Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration“ erarbeitet. Damit sind alle Testungen und Behandlungen außerhalb der Richtlinien des Robert-Koch-Institutes weiterhin eine privatärztliche Leistung. Nach den RKI- Kriterien sollen Menschen getestet werden, die leichte respiratorische Symptome aufweisen, beispielsweise leichten Husten oder Halsschmerzen. Alle übrigen Testungen – auch wenn diese Attest-Charakter haben – können nicht durch die Krankenkassen erstattet werden. Eine Krankschreibung erfolgt in jedem Fall nach der medizinischen Einschätzung des behandelnden Arztes, für eine Quarantäne-Anordnung ist das Gesundheitsamt zuständig. Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg bemüht sich, mit der neuen Behörde einen generalisierenden Umgang mit der Verordnung des Bundesgesundheitsministers zu erzielen. Dies war bislang allerdings noch nicht möglich.

Abrechnung von Tests nach Corona-App-Warnung

Für die Testung von Personen, deren „Corona-App“ den Kontakt mit einer mit Covid 19 infizierten Person gemeldet hat, sind eigene Abrechnungsregeln fest- gelegt worden. Sie gelten für Veranlassung und Durchführung der Tests. Für die Veranlassung einer SARS-CoV-2-Testung wird derzeit ein neues vertrags- ärztliches Formular entwickelt: das Vordruck Muster 10 C. Bis zu seiner Veröffentlichung können Vertragsärzte die entsprechende Laboruntersuchung auf der Laborüberweisung Muster 10 veranlassen. Der Auftrag ist mit einem speziellen Hinweis zu versehen. Zur Abrechnung gibt es folgende GOP: GOP 02402: Abstrichentnahme aus den oberen Atemwegen. Die GOP ist einmal am Behandlungstag berechnungsfähig und mit 91 Punkten bewertet. Die Vergütung erfolgt extrabudgetär. Zusätzlich kann die Versicherten- bzw. Grundpauschale abgerechnet werden, dies allerdings im Budget. Durch Angabe der Kennnummer 32006 wird das Laborbudget nicht belastet. Es erfolgt keine Kennzeichnung der Leistung mit der GOP 88240. GOP 12221: Zuschlag für Fachärzte für Laboratoriumsmedizin sowie Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie (14 Punkte, je Auftragsleistung nach der GOP 32811 berechnungsfähig). GOP 32811: Untersuchung von Material der oberen Atemwege ausschließlich nach einer Warnung durch die Corona-Warn-App. Die GOP ist einmal am Behandlungstag berechnungsfähig und wird mit 39,40 Euro vergütet. Kostenpauschale 40101: Zuschlag zur GOP 32811(2,60 Euro).

Rettungsschirm (1): Keine Benachteiligung der Hausärzte!

Die Regelungen zum „Rettungsschirm“ werden vor allem in der hausärztlichen Versorgungsebene teilweise missverstanden und als Benachteiligung gegenüber den Fachärzten eingeschätzt. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Hintergrund dieses Missverständnisses sind die unterschiedlichen Interventionsgrenzen für den Rettungsschirm. Dieser liegt bei den Hausärzten bei 60 % des Vorjahresumsatzes und bei den Fachärzten bei 80 %. Mit diesen unterschiedlichen Grenzen wurde auf Bitten der Hausärzte den unterschiedlichen Ausgangsbedingungen Rechnung getragen. Im Einzelnen:

  • Die unterschiedlichen Grenzen beziehen sich nur auf Budgetleistungen. Im EGV-Bereich liegt die Grenze für beide Versorgungsbereiche bei 90 % des Vorjahresumsatzes.
  • Es findet keinerlei Finanztransfer von dem einen in den anderen Versorgungsbereich statt. Die Regelungen des Rettungsschirms werden vollkommen getrennt für Haus- und Fachärzte finanziert.
  • Die unterschiedlichen Grenzen sind geschaffen worden, weil der Fallzahlrückgang bei den Fachärzten stärker ausfallen dürfte als bei den Hausärzten. Erste Daten aus der Abrechnung des 1. Quartals 2020 bestätigen diese Annahme.
  • Den Hausärzten war es aus nachvollziehbaren Gründen wichtig, dass tat- sächlich erbrachte Leistungen auch möglichst unquotiert vergütet werden. Dem trägt die niedrigere Interventionsgrenze Rechnung, ohne den Rechtsanspruch auf einen Rettungsschirm zu verletzen.
  • Es geht keinerlei Geld verloren. Sollten nach Bezahlung aller Leistungen zum vollen Preis und der Bedienung des Rettungsschirms noch Gelder übrig bleiben, wird die Interventionsgrenze von 60 %, bzw. 80 % so lange angehoben, bis das Geld verteilt ist. Bei dieser Rechnung werden alle Ärzte berücksichtigt, das heißt bei jeder Anhebung wird neu geprüft, welche Praxen die Grenze unterschreiten. Mithin stellt die Regelung keinerlei Benachteiligung der Hausärzte dar. Vor allem fließt nicht ein Cent vom haus- in den fachärztlichen Bereich. Die unterschiedlichen Verteilungsschlüssel sind eine Konsequenz der unterschiedlichen Ausgangslagen und damit sachlich geboten. Die ersten Daten aus dem Quartal 1/2020 zeigen, dass nahezu alle hausärztlichen Praxen oberhalb der Interventionsgrenze abgerechnet haben, sodass der Rettungsschirm in diesem Quartal allenfalls in Ausnahmefällen in Anspruch genommen werden dürfte.

Rettungsschirm (2): „Gerechtigkeitsaspekt“ berücksichtigt

Vereinzelt werden die Entscheidungen zum Rettungsschirm kritisiert, weil sie keinen „Gerechtigkeitsaspekt“ berücksichtigten, also nicht prüften, ob die Honorarrückgänge darauf zurückzuführen sind, dass eine Praxis ohne Not geschlossen hatte. In einigen anderen KVen finden sich entsprechende Prüfregelungen. Die KV Hamburg hat hierauf verzichtet, weil dies bereits im Gesetz angelegt ist. Dort ist festgelegt, dass der Rettungsschirm nur greift, wenn der Fallzahlrückgang „in Folge einer Pandemie“ entstanden ist. Dies wird die KV Hamburg prüfen, so dass eine entsprechende Regelung im Honorarverteilungsmaßstab entbehrlich ist.

Niedrigere Grenze für Fortbildungspunkte bis 30.9.2020

Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat die Absenkung der Fortbildungspunkte fortgeschrieben. Bis zum 30.9.2020 gilt nun, dass der Nachweis von 200 statt 250 Punkten ausreichend ist, um die Fortbildungspflicht erfüllt zu haben.

Kassen kürzen Rechnungen für Schutzausrüstung

Die Krankenkassen in Hamburg haben sich – wie berichtet – bereit erklärt, Schutzausrüstung, die Ärzte auf eigene Kosten beschafft haben, zu erstatten. Wie sie der KVH mitgeteilt haben, werden die Rechnungen um pauschal 10 % gekürzt, weil die Kassen unterstellen, dass die Ausrüstung auch für Patienten, die nicht über die Gesetzlichen Krankenkassen versichert sind, benutzt wurde. Die KV kann in diese Kürzung nicht eingreifen. Ärzte, die die Kürzung nicht akzeptieren wollen, müssen sich direkt mit den Krankenkassen auseinandersetzen.

KV bietet Räume für Gruppentherapie an

Auf Bitten der Psychotherapeuten bietet die KV Hamburg die Möglichkeit an, Gruppentherapien unter den Bedingungen der „Corona-Abstandsregeln“ in einem Raum der KVH durchzuführen. Aus Kapazitätsgründen kann nur ein Raum zur Verfügung gestellt werden. Pro Praxis kann dieser Raum für jeweils einen halben Tag/Woche bis Ende August kostenfrei gebucht werden. Anfragen bitte an Frau Marbs ( Petra.Marbs@kvhh.de ).

Förderung der Weiterbildung – wichtige Neuerungen zum 1. Juli 2020

Die Richtlinien zur Förderung der Weiterbildung (Allgemeinmedizin und fach- ärztliche Weiterbildung) wurden mit Wirkung zum 1. Juli 2020 aktualisiert. Hier die wichtigsten Neuerungen:

  • Der monatliche von der KVH gezahlte Zuschuss pro geförderter Weiterbildungsstelle wird für einen ganztags beschäftigten Arzt in Weiterbildung von derzeit 4.800,00 € auf monatlich 5.000,00 € erhöht.
  • Das von den weiterbildenden Praxen für geförderte Ärzte in Weiterbildung zu zahlende Mindestbruttogehalt wird von derzeit 5.469,38 € auf 5.682,48 € erhöht.
  • Die erhöhten Beträge gelten ab 01.07.2020 für bestehende und neue Weiterbildungsstellen. Sofern Sie zurzeit und über den 1. Juli 2020 hinaus von uns eine Förderung für eine genehmigte Weiterbildungsanstellung erhalten haben, benötigen wir einen entsprechenden Zusatz zum Arbeitsvertrag, dem das erhöhte Bruttogehalt zu entnehmen ist. Bitte senden Sie die Unterlagen an die KVH, Abteilung Arztregister, Humboldtstraße 56, 22083 Hamburg (E-Mail: arztregister@kvhh.de).
  • Für neue Weiterbildungsanstellungen wird ab dem 01.07.2020 bei einer Ganztagsbeschäftigung eine Wochenarbeitszeit von mindestens 40 Stunden gefordert (bisher mindestens 38,5 Stunden). Für eine Halbtagsstelle gilt mindestens die Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit (20 Stunden). Bestehende Arbeitsverträge, für bereits genehmigte Weiterbildungsanstellungen müssen nicht angepasst werden. Die aktuellen Richtlinien zur Förderung der Weiterbildung finden Sie auf der Homepage der KVH unter dem Menüpunkt „Recht und Verträge“, dort unter „Rechtsquellen“.

MindDoc by Schön Klinik – Vorsicht bei Angebot zu Honorarverträgen

„MindDoc“ ist ein Online-Therapieangebot der „Schön Klinik“ bei Depressionen, Angst-, Zwangs- und Essstörungen. In diesem Zusammenhang unterbreitet die „Schön Klinik MVZ GmbH“ niedergelassenen Psychotherapeuten auch in Hamburg das Angebot, die obligatorischen Erstgespräche vor Beginn einer Online-Therapie als freie Mitarbeiter auf Honorarbasis vorzunehmen. Nach dem Erstgespräch werden die Patienten in die Online-Therapie überführt. Erstgespräche und Online-Therapie sind Gegenstand einer besonderen Versorgung auf Basis von Selektivverträgen mit verschiedenen gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Die KV Hamburg bewertet dieses Vorgehen als rechtswidrig, da von dem Grundsatz der persönlichen Leistungserbringung auch im Rahmen der besonderen Versorgung durch Selektivverträge nicht abgewichen werden darf. Die KV Hamburg hat insoweit sowohl die „Schön Klinik MVZ GmbH“ als auch die Aufsichtsbehörde der Krankenkassen über ihre Rechtsauffassung informiert und zur Stellungnahme aufgefordert. Sollten Sie dennoch als ärztlicher oder psychologischer Psychotherapeut an dem Behandlungskonzept „MindDoc“ teilnehmen wollen, stellen Sie bitte sicher, dass Sie durch vertragliche Vereinbarung oder Teilnahmeerklärung direkt an dem Selektivvertrag beteiligt sind. Informieren Sie sich in diesem Zusammenhang bitte über die durch die Teilnahme verbundenen Rechte und Pflichten.

Amtliche Veröffentlichungen

Auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg www.kvhh.de wird unter der Rubrik „Recht und Verträge / Amtliche Bekanntmachung“ Folgendes bekannt gegeben:

  • Nachtrag zum Verteilungsmaßstab gem. § 87b SGB V Quartale 1/2020 und 2/2020 („Rettungsschirm“)
  • Richtlinie zur Förderung der Weiterbildung Allgemeinmedizin ab dem 01.07.2020
  • Richtlinie zur Förderung der Weiterbildung Fachärzte ab dem 01.07.2020

Quelle: https://www.kvhh.net/media/public/db/media/1/2010/02/193/nr-68-vom-2020-06-18.pdf

Corona Warn-App – Information für Ärzte und Ärztinnen

Das RKI hat die wichtigsten Informationen zur neuen Corona Warn-App kurz und praktisch in einem pdf zusammengefasst:

Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/WarnApp/Info_Arzt.pdf?__blob=publicationFile

ÄrzteNetz Studie im KV Journal

Im April haben wir die erste Testreihe im Rahmen unserer Studie zur Corona Antikörper-Bestimmung unter Hamburger ÄrztInnen gestartet. Wir befinden uns derzeit mitten in der dritten Testung und freuen uns vermelden zu können, dass über uns in der Juni-Ausgabe des KV Journals berichtet wurde. Den vollständigen Artikel finden Sie auf Seite 33 unter folgendem Link: https://www.kvhh.net/media/public/db/media/1/2009/10/71/06_20_www_kvh_journal_rz01_web.pdf

Rundschreiben KV Hamburg: Normalbetrieb, Rettungsschirm

Praxen wieder in den Normalbetrieb bringen!
Mit einem eindringlichen Appell hat der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg, Walter Plassmann, die Ärzte und Psychotherapeuten aufgefordert, in ihren Praxen wieder zum Normalbetrieb zurückzukehren. „Die Infektionszahlen gehen kontinuierlich zurück, es gibt ausreichend Schutzmaterial, es stehen Rückfallstrukturen bereit und es ist wichtig, dass auch Patienten ohne hoch dringliche Beschwerden wieder behandelt werden, damit sich die Beschwerden nicht verschlimmern“, so Plassmann. Auch Vorsorgetermine sollten wieder vergeben werden.

Rettungsschirm aufgespannt
Mit weiteren Beschlüssen haben Vertreterversammlung und Vorstand die Umsetzung der „Rettungsschirme“ für die Quartale 1 und 2/2020 abschließend vorbereitet.

Gemäß der gesetzlichen Regelung wird im extrabudgetären Bereich ein Rückgang des Honorarumsatzes auf 90 Prozent des Vorjahresumsatzes ausgeglichen. Das hierfür notwendige Geld müssen die Krankenkassen zusätzlich bereitstellen. Unter den „EGV-Umsatz“ fallen alle Leistungen, die aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Regelungen außerhalb des Budgets gezahlt werden, aber nicht diejenigen Leistungen, die aufgrund solcher oder HVM-Bestimmungen zwar zu 100 % ausgezahlt werden, rechtlich aber dem Budgetbereich angehören. Hierzu zählen beispielsweise Notdienst-Leistungen oder die Pauschale für die fachärztliche Grundversorgung (PFG).

Im budgetierten Bereich hat die Vertreterversammlung die Interventionsgrenze auf 60 % (Hausärzte) bzw. 80 % (Fachärzte) festgelegt. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass der Abstand zwischen dem gemäß der Hamburger Gebührenordnung angeforderten Honorar und den tatsächlich zur Verfügung stehenden Mitteln sehr groß ist. Es musste also ein Kompromiss zwischen einer möglichst hohen Auszahlung für erbrachte Leistungen und einem Ausgleich für stark zurückgegangene Umsätze gefunden werden. Da der Patientenrückgang im fachärztlichen Bereich stärker sein dürfte als im hausärztlichen, wurden die Interventionsgrenzen unterschiedlich festgelegt.

Die Abrechnung für die Quartale 1 und 2/2020 läuft demnach wie folgt ab: Zunächst wird die Abrechnung nach den Bestimmungen des HVM durchgeführt. Dann wird das Honorar im budgetierten Bereich mit dem entsprechenden Honorar des Vorjahresquartals verglichen. Liegt dieses bei oder über 60 bzw. 80 Prozent des Vorjahres, wird die Abrechnung ganz normal nach HVM durchgeführt. Für die Praxen, deren Abrechnung unter dieser Grenze liegt, wird das Honorar auf diese Grenzen (60 % Hausärzte, 80 % Fachärzte) aufgestockt.

Mit den verbleibenden Finanzmitteln im Budget werden anschließend die das ILB übersteigenden Leistungsanforderungen bezahlt. Sollten auch diese zu 100 % bezahlt werden können und noch immer Finanzmittel vorhanden sein, werden diese dazu herangezogen, die Ausgleichsquoten zu erhöhen. Damit wird sichergestellt, dass die von den Krankenkassen zur Verfügung gestellte budgetierte Gesamtvergütung auch komplett abgerufen werden kann.

Die dargestellten Regelungen werden von Amts wegen vorgenommen, es müssen keine Anträge gestellt werden. Die KVH will zudem trotz der deutlich komplexeren Anforderungen einen einheitlichen Abrechnungsbescheid erlassen, in dem alle HVM- und Rettungsschirm-Regelungen berücksichtig werden. Hierzu gehören auch die TSVG-Regelungen, insbesondere die Bereinigung, die für die ersten Konstellationen (vor allem die Terminvermittlung über die TSS) ab dem 12. Mai 2020 ausläuft. Auswirken werden sich zudem die EBM-Änderungen zum 1. April 2020 und die Extra-Budgetär-Stellung der „Corona-Fälle“ in beiden Quartalen. Schlussendlich ist im HVM der KV Hamburg eine Auffangregelung („Garantie-ILB“) vorgesehen für außergewöhnliche Fälle, in denen die TSVG- Regeln das ILB „auf Null“ bereinigen würden.

Der Vorstand hat eine Reihe von Entscheidungen getroffen, die Einzelfragen im Zusammenhang mit dem „Rettungsschirm“ regeln sollen. So werden Fälle des 1. und 2. Quartals, die in einem späteren Quartal abgegeben werden, bei der Berechnung des Rettungsschirms berücksichtigt. Es kann also dazu kommen, dass gezahlte Ausgleichsgelder zurückgefordert werden, wenn durch verspätet eingereichte Abrechnungen die Interventionsgrenze nachträglich überschritten wurde.

Zudem wurden Regelungen für Veränderungen in der Praxiszusammensetzung getroffen, für die Zahlung der Weiterbildungszuschüsse, die Leistungsmengenobergrenze und nachträgliche Korrekturen. Der entsprechende Beschluss wird in einigen Tagen – zusammen mit den endgültigen Beschlüssen der VV – auf der Homepage der KVHH unter „Abrechnung“ eingesehen werden können.

Vertreterversammlung kritisiert Erlass zum Kurzarbeitergeld
Mit einer Resolution hat die Vertreterversammlung der KVH den Erlass des Bundesarbeitsministers zum Kurzarbeitergeld, der Arztpraxen pauschal von dieser Regelung ausschaltet, deutlich kritisiert und seine Zurücknahme gefordert. Arbeitsminister Hubertus Heil hatte in einer „fachlichen Weisung“ an die Bundesagentur für Arbeit unter Verweis auf den Rettungsschirm angeordnet, dass „kein Raum für die Zahlung von Kurzarbeitergeld“ an Arztpraxen bestehe.

Die VV weist darauf hin, dass der Umsatz einer Arztpraxis nicht nur aus GKV-Einnahmen besteht, sondern vielfältige andere Quellen haben kann: Privateinnahmen, BG-Fälle, sonstige Kostenträger, Gutachten, Arbeitsmedizin und vie- les mehr. All‘ dies werde vom Rettungsschirm nicht umfasst. Die VV fordert die Agentur auf, eine Einzelfallbetrachtung vorzunehmen. KV und Ärztekammer Hamburg sollen sich hierfür einsetzen.

Symptomlose Testung keine GKV-Leistung
Im Zuge der Lockerungsmaßnahmen des Bundes und der Länder werden immer häufiger „Sicherheitstestungen“ von symptomlosen Menschen gefordert – vom Arbeitgeber, von Pflegeheimen, von Krankenhäusern, von Fachärzten. Die KVH weist darauf hin, dass Testungen von symptomlosen Menschen nicht den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes entsprechen und damit nicht zu Lasten der Krankenkassen abrechnungsfähig sind. Die Kosten solcher Tests müssen die betroffenen Personen tragen oder die Institution, die sie abfordert.

Dies gilt auch für die Vorgabe der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Patienten vor einer stationären Aufnahme immer auf SARS-Cov-2 zu testen. Diese Vorgabe macht die Testung nicht zu einer GKV-Leistung. Der Test muss entweder vom Patienten oder vom aufnehmenden Krankenhaus bezahlt werden.

Die KVH hält es zudem für nicht rechtens, einen solchen „Negativ-Bescheid“ als Voraussetzung einer fachärztlichen Behandlung einzufordern. Nach Berichten unserer Mitglieder wird dies offenbar häufiger gefordert. Da die Praxen über ausreichende Schutzausrüstung verfügen, darf eine Patientenbehandlung unter Hinweis auf einen fehlenden „Bescheid“ nicht verweigert werden.

Infektpraxen schließen und bleiben stand-by
Die Struktur der Infektpraxen wird zum 15. Mai 2020 geschlossen. Seit ihrer Einführung zur Flankierung der Lockerungsmaßnahmen ist die Zahl der dort versorgten Patienten konstant sehr niedrig geblieben. Da nicht davon auszugehen ist, dass das Infektgeschehen deutlich anziehen wird, können die Infektpraxen wieder in den Regelbetrieb gehen. Die Patienten werden vom „Arztruf Hamburg“ (116 117) versorgt.

Vor den Notfallpraxen in Farmsen und Altona sind Container errichtet worden, in denen Infektpatienten getrennt von den anderen Patienten behandelt werden können. Auch diese Container werden erst einmal nicht in Betrieb genommen. Sowohl die Containerpraxen als auch die Struktur der Infektpraxen kann aber jederzeit und kurzfristig wieder „hochgefahren“ werden, sollte sich das Infektgeschehen wider Erwarten dynamisch entwickeln.

Die „Covid-Sprechstunden“ im fachärztlichen Bereich, die zur Verfügung stehen, wenn ein unter Quarantäne gestellter Covid-Patient einer unaufschiebbaren fachärztlichen Behandlung bedarf, bleiben vorerst eingerichtet.

Web-Shop für Schutzausrüstung startet am 11. Mai 2020
Der „Web-Shop“ der KV Hamburg zum Bezug von Schutzausrüstung kann ab dem 11. Mai 2020, 10.00 Uhr genutzt werden. Die Mitglieder der KV haben in den vergangenen Tagen einen Brief mit den Zugangsdaten und den Bezugsbedingungen erhalten. Das Lager der KV ist gefüllt und kann die Versorgung der Hamburger Praxen für die nächsten Wochen sicherstellen – unter der Bedingung, dass alle Ärzte und Psychotherapeuten sich darauf beschränken, nur die notwendige Schutzausrüstung anzufordern. Wir bitten deshalb um einen verantwortungsvollen Umgang.

Amtliche Veröffentlichungen
Auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg www.kvhh.de wird unter der Rubrik „Recht und Verträge / Amtliche Bekanntmachung“ Folgendes bekannt gegeben:

Verträge
Protokollnotiz zur Vereinbarung über die vertragsärztliche Verordnung von Sprechstundenbedarf (Sprechstundenbedarfsvereinbarung) – Pandemie-Schutzbekleidung bis 31. Mai 2020 (Hinweis: Die Veröffentlichung steht unter dem Vorbehalt der Unterzeichnung des Vertrages; das Unterschriftenverfahren wird derzeit durchgeführt.)

Sollte eine Einsichtnahme im Internet nicht möglich sein, stellt die KV Ihnen gern den entsprechenden Ausdruck zur Verfügung. Bitte melden Sie sich dafür bei der KV.

Quelle: https://www.kvhh.net/media/public/db/media/1/2009/10/72/nr-67-vom-2020-05-11-1.pdf

Rundschreiben KV Hamburg: Covid-Sprechstunden, Antikörper-Schnelltests

Nächste Phase: Infektpraxen und Covid-Sprechstunden

Am heutigen Mittwoch hat die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg die nächste Phase der Eindämmung der Corona-Pandemie eingeläutet. Da durch die Lockerungsmaßnahmen der Politik eine gewisse Wahrscheinlichkeit gegeben ist, dass das Infektgeschehen allgemein und damit auch die Gefahr weiterer Covid-Infektionen ansteigen wird, wurden neue Strukturen geschaffen für die Versorgung infektiöser Patienten. Leitschnur ist der Versuch, die Versorgung von Infektpatienten von den nicht-infektiösen Patienten zu trennen. Viele Praxen haben dies bereits organisiert, aber es gibt auch Praxen, die aktuell keine infektiösen Patienten annehmen, beispielsweise weil sie selbst einer Risikogruppe angehören. Für diese Situation ist die neue Struktur gedacht. Jeder Patient, der an einem Atemwegsinfekt erkrankt ist und eine ärztliche Abklärung wünscht und der keinen Hausarzt hat oder dessen Hausarzt keine infektiösen Patienten behandelt, kann sich einen Termin bei einer „Infektpraxis“ geben lassen. Dies sind Praxen, die täglich zur Verfügung stehen, um infektiöse Patienten zu diagnostizieren, gegebenenfalls einen Covid-Abstrich vorzunehmen, erste therapeutische Hinweise zu geben und Bescheinigungen über eine Arbeitsunfähigkeit auszustellen. Eine dauerhafte Behandlung in diesen Praxen ist nicht vorgesehen. In einem ersten Schritt hat die KVH zehn Praxen gebeten, als Infektpraxis zur Verfügung zu stehen. Die Praxen sind über das Stadtgebiet verteilt und gut zu erreichen, vor allem mit dem PKW. Patienten können die Praxen nur mit Termin aufsuchen. Hierfür wurde eine eigene Hotline (Tel. 22 802 930) ein- gerichtet. Selbstverständlich bleibt es dabei, dass der Patient seinen Hausarzt aufsuchen soll, wenn dieser infektiöse Patienten behandelt. Die Infektpraxen springen dann ein, wenn der Patient keinen Hausarzt aufsuchen kann oder will. Auch sollen die Patienten nach wie vor den Arztruf Hamburg (Tel. 116 117) kontaktieren, wenn sie an schweren Symptomen leiden oder wenn sie immobil sind. Die Kapazitäten des Arztrufes werden bis auf Weiteres nicht zurückgefahren. Für den Fall, dass ein positiv bestätigter Covid-Patient in seiner häuslichen Quarantäne dringende, unaufschiebbare ärztliche Hilfe benötigt, stehen der behandelnde Hausarzt oder der Arztruf Hamburg für einen Hausbesuch zur Verfügung. Kann das Patientenproblem beim Hausbesuch nicht gelöst werden und ist es unaufschiebbar notwendig, dass der Patient eine fachärztliche Praxis aufsucht, stehen „Covid-Sprechstunden“ zur Verfügung, die eine Reihe von Facharztpraxen eingerichtet haben. In diesen Fällen stellt der Hausbesuchs-Arzt eine Überweisung aus und gibt dem Patienten eine Telefonnummer, die einen Termin in einer „Covid-Sprech- stunde“ vermittelt: 22 802 920. Diese Telefon-Nummer ist nur für diesen Zweck geschaltet. Der Patient wird mit einem „Infekt-Mobil“ zur Praxis und wieder zurück nach Hause gefahren. Die KV Hamburg wird weder die Namen der Infektpraxen bekanntgeben noch der Praxen, die eine Covid-Sprechstunde anbieten. Dadurch soll verhindert werden, dass Patienten ohne Termin die Praxen aufsuchen und es dann zu Warteschlangen oder ähnlichem kommt. Für den Fall, dass das Infektgeschehen deutlich stärker als erwartet zunimmt, stehen weitere Praxen bereit, als Infektpraxis zu arbeiten. Diese Organisationsstruktur ist mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz abgestimmt und soll den erfolgreichen „Hamburger Weg“ zur Pande- mie-Eindämmung fortsetzen. In der ersten Phase war es die Betreuung durch den Arztruf Hamburg (der verhindert hat, dass potentiell infizierte Patienten durch die Stadt laufen), in der zweiten Phase wird die Infektabklärung konzentriert. Bei der Pressevorstellung der Struktur hat Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks das Engagement der Ärztinnen und Ärzte in Hamburg sowie der KVH ausdrücklich gelobt.

Antikörper-Schnelltest: Sinnvolle Anwendung sehr selten

Medien und Labore propagieren aktuell den Einsatz von Antikörper-Schnelltests. Dabei wird ein Tropfen Blut in eine Testkassette gegeben, gegebenenfalls mit Lösungsmittel. Das verdünnte Blut wird über ein Absorptionsbett gezogen, das Farbmarkierungen entwickelt, wenn Antikörper im Blut vorhanden sind. Der Test weist aber weder eine ausreichend hohe Sensitivität noch Spezifität auf, um sichere Ergebnisse zu produzieren. Positive Testungen ergeben darüber hinaus keine klare Aussage: der Patient kann akut infektiös sein, die Infektion bereits hinter sich haben oder ist immun gegen andere Coronaviren als das SARS-Cov-2-Virus. Der Stuttgarter Laborarzt Dr. Matthias Orth sagte hierzu: „Diese Tests haben eigentlich keine Aussage.“ Dies gilt insbesondere für die Feststellung einer akuten Erkrankung, da die Antikörper erst ca. zehn Tage nach einer Infektion gebildet werden. Eine Abrechnungsfähigkeit des Antikörper-Schnelltestes ist nur gegeben, wenn von dem Testergebnis klare Hinweise für eine therapeutische Konsequenz zu erwarten sind. Das dürfte nur in den seltensten Fällen gegeben sein. Verlangt beispielsweise ein Arbeitgeber einen solchen Test, hat er die Kosten zu tragen.

Bundesminister Jens Spahn besucht KV und würdigt Vertragsärzte

Mit einem Besuch bei der KV Hamburg hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den Dank an die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Hamburg und Deutschland für ihren Beitrag bei der Eindämmung der Corona-Pandemie ausgedrückt. Er sprach von einem „Bollwerk“, das die niedergelassenen Ärzte errichtet hätten und wies darauf hin, dass sechs von sieben Corona-Patienten ambulant versorgt würden. Im internationalen Vergleich stehe Deutschland vor allem deshalb so gut da, weil es hierzulande einen leistungsfähigen ambulanten Bereich gebe, der Zustände wie in Italien und Spanien – wo die Grundversorgung in den Kliniken angesiedelt ist – verhindert habe. Spahn, dessen Besuch von vielen Medienvertretern begleitet wurde, besichtigte die Notdienstzentrale des Arztruf Hamburg, informierte sich bei Dr. Björn Parey an einem Einsatzfahrzeug über den fahrenden Notdienst, führte ein Gespräch mit Vorstand und VV-Vorsitzenden und stand für eine Pressekonferenz zur Verfügung. Das Video der Pressekonferenz können Sie über die Homepage der KV Hamburg ( www.kvhh.de ) ansehen.

Quelle: https://www.kvhh.net/media/public/db/media/1/2009/10/72/nr-66-vom-2020-04-22.pdf